Über Jürgen Scheurer

Pressesprecher

Digitaler Bürgerdialog in Waghäusel

Bürgerwerkstatt holt Meinungen und Ideen über Internetplattform ein

Die Bürgerwerkstatt Waghäusel bietet ab sofort den Bürgern der Großen Kreisstadt eine digitale Bürgerdialogplattform im Internet an.

Unter www.direktzu.de/buergerwerkstatt können sich die Bürger als Nutzer der Dialogplattform anmelden und dann zu verschiedenen Themenbereichen Anregungen geben und Vorschläge machen. Die Beiträge können von den anderen Nutzern bewertet und kommentiert werden, sodass die Relevanz der jeweiligen Beiträge deutlich wird und eine Rangfolge der Bedeutung der eingebrachten Themen entsteht.

Zum Start stehen die Themenbereiche der drei Projektgruppen „Stadtentwicklung“, „Mensch und Gesellschaft“, und „Wirtschaft und Digitales“ zur Verfügung. Über eine Impulsfunktion kann die Bürgerwerkstatt aber auch jederzeit ein Spezialthema zur Debatte stellen.

„Viele Bürger haben konkrete Anliegen und gute Vorschläge oder Ideen für Waghäusel. Nicht immer werden diese laut in sozialen Medien oder direkt bei Veranstaltungen geäußert. Sie sind aber sehr wertvoll für Politik und Verwaltung. Über den Online-Dialog der Bürgerwerkstatt können sich die Bürger konstruktiv zu Themen äußern, die ihnen wichtig sind. Sie werden dann in den Projektgruppen aufgenommen und weiter verfolgt“, erklärt die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer.

Die Basis für die Dialogplattform der Bürgerwerkstatt stellt die digitale Kommunikationslösung direktzu® public. Im Gegensatz zu vielen Äußerungen und Kommentaren in sozialen Medien findet auf der direktzu®-Plattform ein konstruktiver Dialog statt, der über Dialogregeln und Moderation strukturiert wird.

Seit vier Jahren arbeiten in Waghäusel CDU-Mitglieder und parteilose Bürger gemeinsam in den drei Projektgruppen der Bürgerwerkstatt an Ideen und Themen, um die Große Kreisstadt Waghäusel weiterzuentwickeln. Die drei Projektgruppen „Stadtentwicklung“, „Mensch und Gesellschaft“ und „Wirtschaft und Digitales“ treffen sich regelmäßig um Themen zu besprechen und Anträge an die Stadt zu erarbeiten. Auch Vor-Ort-Termine, Besichtigungen und Fahrradtouren durch die Gemeinde gehören zu den Aktivitäten.

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Waghäuseler „Mitmach-Partei“ setzt auf Bürgerdialog

Ulli Hockenberger MdL berichtete aus der Landespolitik und leitete die Wahlen

CDU-Stadtverband Waghäusel nominierte seine Kandidaten für die Gemeinderatswahl

Die CDU in Waghäusel wird als „Mitmach-Partei“ bei den anstehenden Kommunalwahlen auf ein breites Kandidatenangebot und intensiven Bürgerdialog auf allen Ebenen setzen. Das machten Vorstand und Kandidaten bei der Mitgliederversammlung zur Nominierung der Gemeinderatskandidaten deutlich. In der harmonischen und zügig durchgeführten Nominierungsversammlung hat der CDU- Stadtverband Waghäusel seine 27 Kandidaten für die Gemeinderatswahl nominiert.

„Wir haben eine ausgewogene Liste mit zehn amtierenden Stadträten und neuen engagierten Kandidaten zusammengestellt. Zusammen mit den Kandidaten haben wir den Mitgliedern eine sehr erfolgversprechende Liste vorgeschlagen“, erklärte die Waghäuseler CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer.

Die CDU-Vorsitzende konnte im Vereinsheim des FV 1912 Wiesental in einen voll besetzten Saal blicken, als sie die zahlreich erschienen Mitglieder begrüßte.

Nachdem sich die Versammlung für die Durchführung einer verbundenen Einzelwahl entschieden hatte, konnte Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger als Wahlleiter nach einer kurzweiligen Vorstellung der Kandidaten die Wahlhandlung vornehmen lassen.

Angeführt wird die Gemeinderatsliste im Stadtteil Kirrlach von der Stadtverbandsvorsitzenden Ursel Scheurer. Ihr folgt ihr Stellvertreter Stadtrat Ernst Schuhmacher, vor Jochen Müller. Auf den weiteren Plätzen kandidieren Stadtrat Manfred Klein, Stadtrat Gunther Borel, Nicole Anders, Tina Haag, Christoph Heilig, Martina Heiler, Marion Köck, Marco de Benedetti und Oberbürgermeisterkandidat Jimmy Jüttner.

Im kleinsten Stadtteil Waghäusel kandidiert Stadtrat Jürgen Schlindwein, zusammen mit Elvira Köhler und Daniel Schweickert.

Auf dem ersten Listenplatz im Stadtteil Wiesental steht Stadträtin Nicole Heissler, vor ihrem Fraktionsvorsitzenden Uli Ross und Stadtrat Rolf Mayer. Auf den weiteren Plätzen folgen Stadtrat Heiko Mail, Michael Hörner, Stadtrat Jörg Knebel, Stefan Lichtblau, Silke Müller, Hans-Peter Hiltwein, Matthias Paust, Claus Ebner und Stadtrat Johannes Groß.

„Die CDU macht den Bürgern in Waghäusel ein attraktives Angebot mit erfahrenen Kommunalpolitikern, engagierten Bürgern aus der Bürgerwerkstatt und mit neuen CDU-Mitgliedern. Während der Vorbereitung des Wahlvorschlages ist ein großartiges Team entstanden, in dem alle gerne zum Wohle unserer Stadt zusammenarbeiten“, erklärte Ursel Scheurer nach der Wahl der Kandidaten.

Im Vorfeld der Kommunalwahlen am 26. Mai will die CDU weiter auf wichtige Zukunftsthemen, Beteiligung der Bürger und offenen Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen setzen.

„Unsere Kandidaten werden für die Interessen der Bürger und eine positive Gestaltung der Stadt Partei ergreifen“, kündigte die Vorsitzende an.

In seinem „Bericht aus der Landespolitik“ erläuterte Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger aktuelle Debatten im Landtag und die erfolgreichen Weichenstellungen durch die CDU-Abgeordneten.

„Unsere Bilanz in dieser Regierung kann sich sehen lassen“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete. Insbesondere die Personalaufstockungen bei der Polizei, die Erfolge bei der Flüchtlings- und Asylpolitik aber auch die Fortschritte beim Breitbandausbau führte er als Erfolge an. Skeptisch beurteilte er die Forderung nach kostenlosen Kindergärten. Wichtig sei die Qualität der Arbeit in den Kindergärten, darauf legten die Eltern wert und diese sei auch nicht kostenlos zu haben.

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„Weiches Wasser“ schont die Umwelt und spart Geld

Dr. Sebastian Hesse
Dr. Sebastian Hesse vom TZW in Karlsruhe informierte über die zentrale Wasserenthärtung

Großer Zuspruch bei der Informationsveranstaltung der CDU Waghäusel zu zentraler Wasserenthärtung

Noch vor Beginn der Veranstaltung im Wiesentaler Pfarrsaal wurden weitere Stühle herangeschafft und dennoch mussten am Ende einige Besucher stehen. Die CDU Waghäusel hatte zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um über Vor- und Nachteile einer zentralen Wasserenthärtungsanlage und den aktuellen Planungsstand Wasserzweckverband Lusshardt zu informieren. Dem Zweckverband gehören die beiden Kommunen Hambrücken und Waghäusel an, Verbandsvorsitzender ist der Waghäuseler Oberbürgermeister.

Als sachkundigen Experten hatte der Organisator der Veranstaltung, der Waghäuseler CDU-Stadtrat Ernst Schuhmacher, den promovierten Wasserexperten Sebastian Hesse vom Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe eingeladen.

Sachliche Information und Transparenz bei Kosten und Einsparungen notwendig

„Wir wollen den Bürgern eine sachliche und objektive Information bieten, um alle Aspekte rund um das weiche Wasser und eine zentrale Wasserenthärtung transparent zu machen. Dazu gehören vor allem die technischen Auswirkungen, aber auch eine Transparenz über Kosten und Einsparungen“, erklärte Ernst Schuhmacher in seiner Begrüßung.

Referent Sebastian Hesse erläuterte in seinem Vortrag ausführlich die verschiedenen möglichen Verfahren, die es ermöglichen den Härtegrad des Wassers durch eine zentrale Wasserenthärtungsanlage auf unter zehn Grad zu senken.

„Für Waghäusel und Hambrücken bietet sich vor allem die Membranfiltration an, wie sie auch von den meisten umliegenden Kommunen zur zentralen Wasserenthärtung eingesetzt wird“, erläuterte Sebastian Hesse.

Der Referent machte Kosten und Einsparungen im Vergleich zu einem Ionenaustauscher im Keller deutlich. Bei der zentralen Anlage im Wasserwerk liegen die Kosten zwischen 30 und 50 Cent je Kubikmeter Trinkwasser, das bedeutet im Jahr einen Betrag von 15 bis 45 Euro je Bürger. Beim Ionenaustausch im Privathaushalt liegen die Investitionskosten bei einem Euro je Kubikmeter und rund 90 Cent für Wartung und Betrieb, was im Jahr Kosten von rund 95 Euro bedeutet.

„Diesen Kosten stehen Einsparungen von etwa 50 Cent je Kubikmeter oder 27 Euro je Bürger und Jahr und weiteren individuellen Einsparungen von 20 bis 40 Euro im Jahr gegenüber“, rechnete der Wasserexperte vor.

Zahlreiche Fragen der sachkundigen und interessierten Bürger musste Hesse im Anschluss an seinen informativen Vortrag beantworten. Dabei wurde auch mit manchem Gerücht aufgeräumt: Dass beispielsweise verkalkte Leitungen bei weichem Wasser Schaden nehmen würden ist schlichtweg falsch, sie werden im Gegenteil dann nicht mehr schlechter.

Zwischen Investitionskosten und Einsparungen

„Eine zentrale Enthärtung des Trinkwassers hat je nach Investitionskosten ökonomische Vorteile für den Einzelnen, da die durchschnittlichen Mindesteinsparungen bei rund 50 Cent je Kubikmeter Wasser liegen und ist durch den geringeren Chemikalien- und Salzeinsatz ökologisch sinnvoll“, so das Fazit des Experten. Hinzu komme der Wegfall teurer dezentraler Maßnahmen die Tatsache, dass die Verantwortung für das wertvolle Trinkwasser bei den Profis der Kommunen bleibe.

Die Kosten müssten aber gemeinschaftlich getragen werden und die Realisierung je nach Standort technisch aufwendig sein können, müsse die Machbarkeit vorab technisch und wirtschaftlich objektiv geprüft und die genauen Kosten ermittelt werden.

Den aktuellen Stand des Verfahrens erläuterte Ernst Schuhmacher, der erklärte, dass der Zweckverband die Voraussetzungen für die wasserrechtlichen Genehmigungen geschaffen habe. Auf wenig Zustimmung stieß bei den Besuchern das Vorhaben des Zweckverbandes, zuerst die Bürger zur zentralen Wasserenthärtung zu befragen, ohne vorher die Fakten durch ein Gutachten geklärt und die Bürgerschaft darüber ausführlich informiert zu haben.

Informationsveranstaltung "Weiches Wasser"
Viele Fragen und jede Menge Antworten gab es bei der CDU zum Thema „Weiches Wasser“
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