Abrissbeschluss für Silos vollziehen

CDU-Fraktion: Akzeptanz demokratischer Beschlüsse eingefordert

In der Haushaltsrede am 18. Dezember hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Uli Ross ausführlich zum vom Gemeinderat beschlossenen Abriss der Silos auf dem Gelände der Eremitage Stellung genommen. Er zeigte sich enttäuscht von der ständigen Polemik gegen den gefassten Beschluss. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass er sich von allen Gemeinderatsfraktionen und vom Oberbürgermeister ein Demokratieverständnis wünsche, das Mehrheitsbeschlüsse im Rat akzeptiere, wie dies die CDU-Fraktion beispielsweise bei der Ausgabe von 15 Millionen für eine Gemeinschaftsschule tue.

Uli Ross erklärte dazu: „Den  Abriss der Silos, einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinderat bereits vor Jahren gefasst, war während der Vorberatungen zum Haushalt 2018 der einzig strittige Punkt. Wenn nun in den BNN vom 15.12.2017 die pure Polemik zu lesen ist, dass die Abrissbefürworter diesen Abriss „durchpeitschen“ wollen, dann muss ich dem Verfasser schon eine bedenkliche Realitätsferne unterstellen!

Wie sieht die Realität denn aus? Am 09.02.2015 hat der Gemeinderat mit den Stimmen von drei der fünf vertretenen Fraktionen beschlossen, die Silos abzureißen, nachdem die Jahre andauernde intensive Suche nach einer Nutzungsmöglichkeit erfolglos blieb. Für das Jahr 2016 haben wir auf die Einstellung von Mitteln für den Abriss verzichtet, weil der Oberbürgermeister befürchtete, dass der Haushalt dadurch seine  Genehmigungsfähigkeit verlieren könne. Für das Jahr 2017 haben wir einem Mobilfunkanbieter ein weiteres Jahr zugestanden, dass er seine Netzabdeckung neu ordnen kann. In all den Jahren waren wir offen für eine weitere Nutzung der Silos, wenn es denn eine gäbe. Getan hat sich nichts verwertbares! In all den Jahren war auch den Mobilfunkbetreibern bekannt, dass sie sich neue Standorte für Ihre Antennen suchen müssen. Wir haben kein Verständnis dafür, dass das bis heute nicht gelungen ist! Die drei Fraktionen, die den Abriss wünschen, haben wirklich viel Geduld aufgebracht und Verständnis gezeigt. Wer da von „durchpeitschen“ redet, bewegt sich weg von sachlicher Auseinandersetzung!

Jetzt, da wir wissen, dass die Außenhaut der Silos zu bröckeln droht, jetzt, da wir befürchten müssen, dass dann der Zugang zur Musikschule gesichert und der Bereich um die Silos wegen herabfallender Teile in absehbarer Zeit abgesperrt werden muss, jetzt, da wir wissen, dass wir die Silos aus genannten Gründen bald sanieren müssen, jetzt wird behauptet, dass der Abriss der Silos, für die wir keine Nutzung haben, wirtschaftlicher Unfug sei? Verstehen kann man das nicht!

Ein an den Haaren herbei gezogener Vergleich lässt sich leicht entkräften: In der Presse wurden die Silos mit einem Haus verglichen, das wohl niemand ohne Not für viel Geld abreißen würde. Ein Vergleich, der hinkt, und ich möchte folgenden Vergleich mit  Bezug zur Realität anstellen und mit einer rhetorischen Frage verbinden:

Wer würde seine in die Jahre gekommene Lagerhalle, in der niemand etwas einstellen will oder kann, die auch keine andere Nutzung findet, die allein durch ihre Größe und massive Bauweise den Blick auf ein für viel Geld restauriertes historisches Kleinod namens Eremitage zumindest erheblich stört, wenn nicht gar verbaut, die auf einem Areal steht, das in der Entwicklung des Südzuckergeländes neben Musikschule und Eremitage eine zentrale Lage genießt, wer würde diese alte Lagerhalle, deren Fassade marode ist, nicht abreißen wollen, wenn er wie die Stadt Waghäusel für die Finanzierung aufkommen kann? Kein Mensch!

Unter Berücksichtigung aller sachlichen Argumente ist es folgerichtig, 2018 Mittel für den Abriss der Silos einzuplanen und den Abriss 2018 durchzuführen!“

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Politik und Geselligkeit gehören zusammen

Mitglied des Monats: Heinz Sand

Heinz Sand, Vorsitzender der CDU Kirrlach von 1977 bis 1987

Heinz Sand wäre auch heute noch ein moderner Vorsitzender eines CDU-Ortsverbandes. Dabei war er bereits von 1977 bis 1987 Vorsitzender der CDU Kirrlach. Damals war er seiner Zeit oftmals voraus. In seine Zeit als Vorsitzender fiel beispielsweise die Gründung der Frauenunion. Gerne erinnert sich Heinz Sand an die gemeinsamen Unternehmungen der CDU-Mitglieder zurück. Neben der kommunal- und parteipolitischen Arbeit setzte Sand schon früh auf gemeinsame Freizeitaktivitäten, um den Zusammenhalt zu stärken und neue Mitglieder zu gewinnen. Auch Grillfeste oder ein sonntäglicher Frühschoppen gehörten zu den beliebten Aktivitäten. Bereits zu seiner aktiven Zeit waren Firmenbesuche und gesellige Runden ein großer Erfolg. Für seine erfolgreiche Mitgliederwerbung erhielt er vom damaligen Landesvorsitzenden Lothar Späth einen Preis.

Dem Gemeinderat gehörte Heinz Sand von 1980 bis 1989 an. Stolz erinnert er daran, dass er sich schon vor seiner Zeit als Gemeinderat beim Bau des neuen Rathauses für den Einsatz alternativer Energien stark gemacht hatte und es der Gemeinderatsfraktion für die entscheidende Sitzung mit auf den Weg gab. Heute wäre das selbstverständlich, damals war das eine kleine Sensation. Besonders gerne denkt Heinz Sand an die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem damaligen Wiesentaler Vorsitzenden Hugo Stork zurück. Gemeinsam haben sie noch in den beiden getrennten Ortsverbänden die Waghäuseler CDU zusammengeführt, weiterentwickelt und erfolgreiche Gemeinderatswahlen vorbereitet. Dabei hatten im April 1970 Robert Straub und Leo Scheurer einiges an Überzeugungsarbeit gebraucht um Heinz Sand endgültig für die CDU zu gewinnen. Bereut hat er es nie. Vor allem die Freundschaften unter den politischen Weggefährten haben ihm viel Freude bereitet.

Mit der Arbeit der aktuellen Nachfolger zeigt er sich sehr zufrieden und rät, das Engagement  nicht nur auf politische Themen zu beschränken, sondern in die Gesellschaft ausdehnen. Daher sieht er auch die aktuellen Projektgruppen positiv. Und: „Politik und Geselligkeit gehören zusammen“, sagt der überzeugte Christdemokrat, der zusammen mit seinen früheren Weggefährten immer wieder an CDU-Veranstaltungen teilnimmt – natürlich auch an den geselligen, wie Grill- und Schwarzbierfest.
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Gelungener Fassanstich bei Kerweeröffnung

Mit einem gelungenen Fassanstich hat der Oberbürgermeister auch in diesem Jahr die „Kerrlocher Kerwe“ eröffnet.

Der Einladung der Familie Alt, die jedes Jahr die Kirchweih organisiert und die Eröffnung veranstaltet, waren auch einige Vertreter der CDU und engagierte Bürger gefolgt. Vorallem die Kinder freuten sich wieder über die Freifahrscheine, mit denen sie zur Eröffnung der Kerwe bedacht wurden. Für die Erwachsenen gab es Freibier und einen Imbiss.

Die CDU bedankt sich bei der Familie Alt für die Organisation der „Kerrlocher Kerwe“ und bei allen Schaustellern. Es ist schön, dass es in der heutigen Zeit solche Traditionsfeste noch gibt.

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