Mischung aus Erfahrung und neuen Gesichtern

Kreistagskandidaten
vo.li.: Manfred Klein, Thomas Deuschle, Ursel Scheurer, Thomas Ackermann, Sandra Striegel-Moritz, Heiko Mail, Uli Ross.

CDU-Verbände aus Hambrücken und Waghäusel nominierten ihre Kandidaten für die Kreistagswahl

In einer zügigen und harmonischen Nominierungsversammlung haben der CDU-Gemeindeverband Hambrücken und der CDU-Stadtverband Waghäusel ihr sieben Kandidaten für den gemeinsamen Kreistagswahlkreis nominiert.

Der Hambrückener CDU-Vorsitzende Manfred Knopke konnte im Gasthaus Prinz Carl in Hambrücken in einen voll besetzten Saal blicken, als er die zahlreichen Mitglieder der beiden Verbände begrüßte.

„Die beiden Verbände haben sich einvernehmlich über Verteilung von Anzahl und Reihenfolge der Plätze verständigt, um eine ausgewogene und erfolgversprechende Liste vorzuschlagen“, erklärte Manfred Knopke.

Nachdem sich die Versammlung für die Durchführung einer verbundenen Einzelwahl entschieden hatte, konnte Wahlleiter Reiner Krempel nach einer kurzen Vorstellung der Kandidaten die Wahlhandlung durchführen lassen.

Angeführt wird die Kreistagsliste von drei amtierenden Kreisräten: Auf dem ersten Platz steht der Waghäuseler CDU-Fraktionsvorsitzende Uli Ross, gefolgt von Hambrückener Bürgermeister Thomas Ackermann und dem Stimmenkönig der letzten Kreistagswahl, Bürgermeister Thomas Deuschle aus Waghäusel. Auf dem vierten Platz tritt die Hambrückener Gemeinderätin Sandra Striegel-Moritz an, gefolgt vom Waghäuseler Kreis- und Gemeinderat Manfred Klein. Auf den weiteren Plätzen folgen die Waghäuseler CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer und ihr Stellvertreter, Stadtrat Heiko Mail.

„Die beiden CDU-Verbände machen den Bürgern ein attraktives Angebot mit sachkundigen Kommunalpolitikern, die für die Interessen der Bürger in beiden Gemeinden engagiert Partei ergreifen“, erklärte Ursel Scheurer in ihrem Schlusswort.

Nach Abschluss der Wahlen stiegen die Kandidaten auch gleich in eine inhaltliche Debatte mit den Mitgliedern ein. Das Spitzentrio Uli Ross, Thomas Ackermann und Thomas Deuschle berichtete über die aktuellen Entwicklungen im Kreishaushalt, Einsparungen bei Freiwilligkeitsleistungen, Mehrgenerationenprojekte und den Breitbandausbau im Landkreis. Auch der Neubau des Landratsamtes und die Versorgungssituation beim Rettungsdienst waren Thema in einer engagierten Diskussion der fast 50 anwesenden CDU-Mitglieder.

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Gefahr noch nicht beseitigt

Gefahrenpunkt an der Kronauer Straße

Da das Thema „Gefahrenpunkt am Ortsausgang der Kronauer Strasse“ bei den Haushaltsberatungen des Gemeinderates nochmals aufgegriffen wurde und neben CDU und JL inzwischen auch die NEW das Thema für sich entdeckt hat, hier ein kleiner Überblick über den Sachstand:

Bereits im April 2017 hatte die CDU den nicht benutzbaren Gehweg am Ortsausgang Richtung Kronau in Kirrlach im Rahmen der „Tour de Städtle“ der Projektgruppe Stadtentwicklung aufgegriffen und öffentlich auf die unhaltbare Situation aufmerksam gemacht. Daraus entstand ein Antrag durch die Projektgruppe, der von der CDU-Gemeinderatsfraktion im Mai 2017 an die Verwaltung gestellt wurde. Den Antrag findet man hier.

Auf mehrmaliges Nachhaken von Seiten der CDU-Fraktion hinsichtlich des Antrags wurde von Seiten der Stadtverwaltung auf die Eigentumsverhältnisse hingewiesen. Der Gehweg befindet sich in Privatbesitz und daher – so die Aussage der Verwaltung – könne die Stadt nichts machen.

Als der Eigentümer einen Antrag auf eine Bebauungsplanänderung stellte, erklärte die Verwaltung auf erneute Nachfrage der CDU-Fraktion “ sie hoffe, dass im Zuge der Genehmigung etwas getan werden könne“. Seither wurde die CDU-Fraktion von der Verwaltung über keinen neuen Sachstand informiert. Auf derartige Informationsdefizite von Seiten der Verwaltung hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Uli Ross bei der Haushaltsverabschiedung in seiner Haushaltsrede nochmals kritisch hingewiesen. Die CDU hofft nun, das die Verwaltung sich aktiv um das Thema kümmert und den Gemeinderat regelmäßig über den Sachstand informiert. Die Unterstützung der CDU hat sie dafür.

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Waghäuseler wählten CDU-Bundesspitze

CDU-Bundesparteitag
Nicole Heißler und Ursel Scheurer waren Delegierte beim CDU-Bundesparteitag

Es war ein spannender und richtungsweisender Bundesparteitag in Hamburg, an dem mit Nicole Heißler und Ursel Scheurer zwei Vertreterinnen aus dem Stadtverband Waghäusel als Delegierte teilnahmen.

Nach 18 Jahren als Vorsitzende der CDU machte Angela Merkel den Weg frei für einen Neubeginn, den sich viele in der CDU gewünscht hatten. Seit ihrer Ankündigung, nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren, war innerhalb der Partei eine Aufbruchstimmung zu spüren. Angela Merkel gebührt großer Dank und Respekt für ihre Leistung und Arbeit in dieser langen Zeit. Herausragend war, dass die Delegierten mit Friedrich Merz, Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer zwischen drei sehr guten und kompetenten Bewerbern für die Nachfolge wählen konnten. Es war deshalb keine einfache Entscheidung, was sich auch in dem sehr knappen Ergebnis ausgedrückt hat.

Das Ergebnis des Parteitags hat auch die Stimmung im Stadtverband Waghäusel widergespiegelt. Annegret Kramp-Karrenbauer hat das Rennen um den Vorsitz knapp gewonnen. Noch am Abend des Wahltages gratulierten die beiden Waghäuseler Vertreterinnen der neuen Vorsitzenden zu ihrer Wahl und sicherten ihr die Unterstützung der Basis zu.

„Eine Spaltung der Partei, wie es in vielen Medien beschrieben wurde, habe ich in Hamburg nicht wahrgenommen. Es ist ein demokratisches Ergebnis, das es zu respektieren gilt. Gemeinsam will man nun die Herausforderungen der kommenden Monate angehen“, so die Vorsitzende Ursel Scheurer.

Die CDU Waghäusel gratuliert auch dem Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises Olav Gutting, der zum ersten Mal in den Bundesvorstand gewählt wurde.

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