Fußgänger in Kirrlach leben gefährlich

CDU fordert die Beseitigung eine Gefahrenstelle an der Kronauer Straße am Ortsausgang von Kirrlach

Am Ortsausgang von Kirrlach in Richtung Kronau, kurz vor der Bushaltestelle gegenüber dem Netto-Einkaufsmarkt, ist der Bürgersteig auf einem kurzen Teilstück gesperrt. Auf dem Gehweg stehen Pflanzkübelsteine und der Zaun des Privatgrundstücks ragt in den Gehweg.

Von der Ortsmitte kommend befindet sich ein Fußgängerüberweg erst nach der unpassierbaren Stelle. Die Bushaltestelle ist somit für Fußgänger nur erreichbar, indem diese vor der Sperrung die Straße überqueren und nach der Sperrung über den Fußgängerüberweg auf die andere Straßenseite wechseln. Um von der Ortsmitte zum Einkaufsmarkt zu gelangen, muss man die Straße ebenfalls vor dem Zebrastreifen überqueren, da dieser über den Gehweg nicht erreichbar ist.

In einem Antrag an die Stadtverwaltung fordert die CDU-Gemeinderatsfraktion die Beseitigung dieser Gefahrensituation.

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Die CDU trauert um Alt-Stadtrat Emil Müller

Nachruf

Emil Müller

Alt-Stadtrat Emil Müller

Der CDU Stadtverband Waghäusel und die CDU Gemeinderatsfraktion trauern um ihren Parteifreund und Alt-Stadtrat Emil Müller. Er starb im Alter von 86 Jahren.

Emil Müller wurde bereits im Jahr 1959, zunächst für die Junge Union, dann für die CDU in den Gemeinderat der damals noch selbstständigen Gemeinde Kirrlach gewählt. Bis zum Jahr 1994 gehörte er dem Gemeinderat der Stadt Waghäusel an.  In verschiedenen Ämtern war er in dieser Funktion ehrenamtlich für die CDU tätig.
Emil Müller war immer ein engagierter Volksvertreter im besten Sinne und überzeugter Christdemokrat. Stets war ihm dabei nicht nur die Politik, sondern auch das menschliche und gesellige Miteinander wichtig.
Emil Müller interessierte sich bis zuletzt noch leidenschaftlich für die politischen Geschehnisse in seiner Stadt. Mit ihm hat die CDU einen ihrer engagiertesten Mitstreiter und Freund verloren, den sie immer im Herzen bewahren wird.
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Beidseitige Information unterstützt die Integration

CDU besichtigte neue Gemeinschaftsunterkunft und die Anschlussunterbringung in Waghäusel

Ursel Scheurer, CDU-Vorsitzende, Ingo Giessmann, Abteilungsleiter für Flüchtlingsaufnahme im Amt für Integration des Landratsamtes, Daniel Huck, Sozialreferat, Sam Hashemi, Leiter der Gemeinschaftsunterkunft

Die CDU Waghäusel und die Gemeinderatsfraktion haben zusammen mit interessierten Bürgern die Standorte für die Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises und die Anschlussunterbringung der Stadt für Asylbewerber in Waghäusel besichtigt. Hinter dem Gewerbegebiet im Stadtteil Wiesental zwischen Mannheimer Straße und Bahntrasse wurde die beiden Gebäude für die Gemeinschaftsunterkunft mit bis zu 250 Plätzen errichtet.

Rund 30 Bürger konnte die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer zu dem Vor-Ort-Termin begrüßen, den Vorstandsmitglied Jimmy Jüttner und Fraktionsvorsitzender Uli Ross organisiert hatten. Ingo Giessmann, Abteilungsleiter für Flüchtlingsaufnahme im Amt für Integration des Landratsamtes führte die Besucher zusammen mit Sam Hashemi, dem Leiter der Einrichtung und Daniel Huck vom Sozialreferat in Gruppen durch die Gebäude. Sie erläuterten die aktuelle Situation und die Abläufe in den Unterkünften.

„Derzeit sind in der Einrichtung 85 Bewohner untergebracht. Sie kommen vorwiegend aus Syrien, Irak, Nigeria, Kamerun, Afghanistan, Iran, Eritrea und Somalia.  Einige stammen auch aus Albanien, dem Kosovo und Serbien“, erläuterte Ingo Giessmann.

In der Einrichtung stehen den Flüchtlingen Mitarbeiter des Landratsamtes mit Rat und Tat zu Seite. Vieles im Alltag wird von den Bewohnern aber gemeinschaftlich organisiert, beispielsweise die Reinigung des Gebäudes oder das waschen der Wäsche. Die Leitung der Gemeinschaftsunterkunft achtet bei der Belegung darauf, die Bewohner nach vergleichbarer Herkunft oder Religionszugehörigkeit auf die Zimmer zu verteilen.

Die CDU hatte sich ursprünglich für eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge ausgesprochen. Ingo Gießmann erklärte jedoch, es gebe weder durch die Größe, noch durch den Standort am Ortsrand Probleme, da alle wichtigen Infrastruktureinrichtungen durch die Bewohner gut erreichbar seien.

„Wir sind überzeugt, dass mehr Information der erste Schritt zu schneller Integration ist und das Zusammenleben weiter voranbringt. Daher wäre es ein wichtiger Schritt, wenn die Stadt einen Tag der offenen Tür für die beiden Einrichtungen organisieren würde, bei der die gesamte Bevölkerung eingeladen ist, sich über die Unterkünfte zu informieren“, so die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer. Auch ein gemeinsames Bürgerfest der Stadt könnte einen wichtigen Beitrag leisten. „Integrationsbemühungen sollten auf eine breite Basis gestellt werden“ so die Vorsitzende.

Anschlussunterbringung ist nicht für längere Aufenthalte gedacht

Bei der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern wird unterschieden zwischen Gemeinschaftsunterkunft in der Zuständigkeit Landkreises und der sogenannten Anschlussunterbringung, die in die Zuständigkeit der Stadt fällt. Letztere befindet sich in Form einer Containerlösung unmittelbar neben der Landkreiseinrichtung.

Bürgermeister Thomas Deuschle stellte den Teilnehmern die städtische Anschlussunterbringung vor. Auf den ersten Blick würden sich viele Bürger über die Containerlösung der Stadt gegenüber den neuen Landkreisgebäuden wundern, so der Bürgermeister. Dies erkläre sich aber vor allem dadurch, dass die Bewohner ein Bleiberecht hätten und damit schnell in den Arbeits- und Wohnungsmarkt integriert werden sollten, statt lange in den Containern der Anschlussunterbringung zu bleiben.

„Sowohl in der Gemeinschaftsunterkunft, als auch in der Anschlussunterbringung läuft sehr viel über die zahlreichen Ehrenamtlichen. Das Engagement verschiedener Gruppen und Einzelpersonen aus Waghäusel ist ganz hervorragend“, lobte der Bürgermeister. Er nahm auch einige Anregung der Teilnehmer auf, beispielsweise zu zentralen Abgabemöglichkeiten für Spenden in der Stadt oder für Fahrradständer bei der Anschlussunterbringung.

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