Politik und gutes Essen beim Schwarzbierfest

CDU Waghäusel setzt Tradition ihres Festes mit Schwarzbierfassanstich fort

Fassanstich beim Schwarzbierfest

Gelungener Fassanstich mit MdB Olav Gutting

Mit einem professionellen Fassanstich durch den Bundestagsabgeordneten Olav Gutting und mit Unterstützung von Oberbürgermeister Walter Heiler eröffnete die Vorsitzende Ursel Scheurer im Vereinsheim des Sängerbundes Wiesental das traditionelle Schwarzbierfest der CDU Waghäusel.

In ihrer Begrüßungsrede erläuterte Ursel Scheurer das Anliegen des Schwarzbierfestes. „Unser Ziel ist es, in einem gemütlichen Rahmen mit möglichst vielen Bürgern und gesellschaftlichen ungezwungen Gruppen ins Gespräch zu kommen“, so die Vorsitzende. Eine Parteizughörigkeit solle dabei keine Rolle spielen.

Unter den zahlreichen Gästen konnte die CDU-Vorsitzende auch den Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger sowie Waghäusels Bürgermeister Thomas Deuschle und Kronaus Bürgermeister Frank Burkard begrüßen. Viele aktive und ehemalige Kommunalpolitiker waren gekommen, ebenso wie  Vertreter der NEW.

Im Rahmen des Schwarzbierfestes wurden Ehrungen verdienter Mitglieder nachgeholt, die bei der Jubiläumsfeier nicht durchgeführt werden konnten. Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Thomas Breiter, Peter Dinter, Herbert Schuhmacher und Alt-Stadtrat Robert Hirschinger ausgezeichnet.

Ehrungen beim Schwarzbierfest

Olav Gutting MdB, Robert Hirschinger, Thomas Breiter, Peter Dinter, Ursel Scheurer

In einer kurzen Rede berichtete Olav Gutting über die aktuellen Themen im politischen Berlin. Im Hinblick auf die geehrten Mitglieder hob er die Bedeutung von politischem Engagement und die Wichtigkeit des Einsatzes für die Demokratie hervor. Frieden in Freiheit sei nicht selbstverständlich, sondern erforderte den Einsatz aller demokratischen Kräfte.

Vor allem zum Mittagessen und zur Kaffezeit fanden sich viele Gäste im Sängerheim ein, darunter junge Familien, deren Kinder sich in der Spieleecke unterhalten konnten. Das Küchenteam unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Rolf Mayer hatte alle Hände voll zu tun, die Gäste zu versorgen. Auch die CDU-Mitglieder aus den Nachbarverbänden Oberhausen-Rheinhausen, Forst und Dettenheim ließen sich „Rinderbäckchen mit Schwarzbiersoße“, Schnitzel oder „Käspätzle“ schmecken.

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Waghäusel soll weicheres Wasser bekommen

CDU besichtigte Teilentsalzungsanlage in Bruchsal und will vergleichbare Investition für weicheres Wasser in Waghäusel

Weicheres Wasser für WaghäuselDie CDU Waghäusel hat das Wasserwerk Bruchsal besucht und sich aus erster Hand über den Einsatz einer zentralen Wasserenthärtung informiert. Wassermeister Ralf Frank von der Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH führte seine Besucher durch die Anlage und informierte sehr engagiert und sachkundig über die Teilentsalzungsanlage.

Der Besuch kam auf Initiative des stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Ernst Schuhmacher zustande, der sich seit langem mit den Möglichkeiten einer solchen Anlage für den Zweckverband Wasserversorgung für Waghäusel und Hambrücken befasst. Bei dem Informationsbesuch im Wasserwerk Bruchsal konnten sich die Christdemokraten ein Bild von Investitionen und Betriebsablauf machen. Wassermeister Ralf Frank informierte auch über die in etwa zu erwartenden Kosten für den Bau einer Umkehrosmoseanlage und den laufenden Betrieb.

Die CDU Waghäusel beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem Thema Zentrale Wasserenthärtung. Im zurückliegenden Jahr 2015 haben sich die Gemeinderatsgremien von Ubstadt-Weiher und Forst als Verbandskörperschaft Wasserversorgung Kraichbachgruppe nach gut zweijähriger Meinungsfindung von den technischen Möglichkeiten der zentralen Wasserenthärtung überzeugen lassen und in jeweils einstimmigen Entscheidungen deren Realisierung beschlossen. Nach Bruchsal mit gut 43.000 Einwohnern profitieren zukünftig weitere 21.000 Bürger aus unserer Umgebung von den Vorteilen des weichen Wassers.

In einem 4-Personen-Haushalt zirkulieren jährlich gut 60 Kilogramm Kalk durch die Hausinstallation und schädigen diese mittelfristig. Die unschönen Krusten und Flecken an den Armaturen und auf den Oberflächen in Bad und Küche sind dabei nur die harmloseren, wenn auch lästigen, Nebenprodukte des harten Wassers. Mit jedem Millimeter Kalkkruste steigen die Energiekosten im Warmwasserbereich um bis zu zehn Prozent, was sich direkt negativ auf die Ökobilanz bei der Energieerzeugung auswirkt.

Die Abwässer sowie die Kläranlagen erfahren durch den zwangsläufig höheren Einsatz von Seifen, Duschgelen, Shampoos und Waschmitteln eine deutlich höhere Belastung. Das geht mit entsprechend höheren Kosten beim Betrieb und der Restschlammentsorgung einher. Mit Härtegraden bis 8,5° deutscher Härte (dH) kann dagegen bei der Wäsche auf Weichspüler komplett verzichten werden, was diese gleichzeitig flauschiger und langlebiger macht. Beim Geschirr kann auf Klarspüler verzichtet werden ohne Angst vor den unschönen Kalkschleiern an den Gläsern. Dampfbügeleisen brauchen kein destilliertes Wasser mehr.

Mit etwa zwei Millionen Investitionskosten müsste die Stadt Waghäusel rechnen, so die Erkenntnis. Zusammen mit den Betriebskosten würde das zu einem etwas höheren Wasserpreis und Mehrkosten von lediglich rund 20 Euro pro Bürger und Jahr führen. „Befasst man sich genauer damit, wird klar, dass eine zentrale Wasserenthärtung für die Bürger, abhängig von ihrem eigenen Verhalten, unter dem Strich sogar mit Einsparungen verbunden ist“, stellte die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer fest. Bei einer Verringerung des Härtegrades von 22°dH auf 10°dH beträgt die Einsparung pro Bürger und Jahr rund 26 Euro. Gegenüber zu erwartenden Mehrkosten durch den etwas höheren Wasserpreis von etwa 20 Euro pro Jahr bleibt also immer noch eine Ersparnis von 6 Euro übrig – zusätzlich zu der besseren Wasserqualität. Die CDU Waghäusel wird die Bürger der Großen Kreisstadt über dieses Thema weiterhin offensiv informieren und sich für eine zentrale Lösung im Zweckverband einsetzen.

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Schnelle Hilfe in Notsituationen

CDU Waghäusel besichtigte die Notrufzentrale des DRK in Bruchsal

IMG_4345Die Notrufzentrale des Deutschen Roten Kreuzes in Bruchsal bietet schnelle Alarmierung und rasche Hilfe in vielen verschiedenen Notsituationen an. Die Alarmierungsmöglichkeiten sind dabei nicht nur für alte und behinderte Menschen geeignet.

Mitglieder des CDU Stadtverbandes Waghäusel informierten sich, gemeinsam mit dem CDU-Landtagskandidaten Ulli Hockenberger, in der Notrufzentrale des DRK Kreisverbandes Karlsruhe über das moderne Hausnotrufsystem. Der Leiter der Notrufzentrale, der Waghäuseler Jürgen Schlindwein, präsentierte die ver-schiedenen Leistungsangebote und berichtete in seinem Vortrag über die praktischen Erfahrungen mit den verschiedenen Systemen.

Der DRK Kreisverband ist der größte Kreisverband Deutschlands mit 37.470 Mitgliedern. Das Einsatzgebiet hat eine Fläche von rund 1.250 Quadratkilometern und 735.000 Einwohner. Derzeit sind bundesweit rund 9.000 Haushalte auf das Notrufsystem in Bruchsal aufgeschaltet. Die beiden eigenen Einsatzfahrzeuge und andere Rettungskräfte werden von 17 hoch qualifizierten Disponenten rund um die Uhr eingesetzt. Die Fahrzeuge haben dazu die notwendigen Hausschlüssel an Bord, um schnell helfen zu können.

„Das Notrufsystem ermöglicht vielen Menschen, sehr lange in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Zusätzlich gibt der Mobilruf seinen Anwendern ein Stück Mobilität und Lebensqualität zurück“, erklärte Jürgen Schlindwein. Der Mobilruf sei aber auch für bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Förster, Jäger oder Sportler sehr gut geeignet, um bei einem Notfall umgehend Hilfe rufen zu können.

Die Serviceleistungen des DRK bestehen vor allem aus dem Hausnotrufdienst, dem Mobilruf und verschiedenen Möglichkeiten der Alarmauf-schaltung. Die Notrufzentrale bietet eine Bereitschaft rund um die Uhr und eine bundesweite Koordination von Alarmierungen und Einsätzen. Rund 32.220 Anrufe hat die Notruf-zentrale im Jahr 2015 bearbeitet. Über 9.000 Mal rückten die DRK-Mitarbeiter dabei aus, um Menschen zu helfen.

Die Vorsitzende der CDU Waghäusel, Ursel Scheurer, lobte die innovativen Dienstleistungen und die Zusammenarbeit des DRK mit anderen Trägern in den den Bereichen Gesundheit, Pflege und Sicherheit. „Für eine Stadt wie Waghäusel können die DRK-Leistungen ein wichtiger Baustein im sozialen Angebot sein und die Lebensqualität viele Bürger verbessern“, so die CDU-Vorsitzende.

Beeindruckt zeigte sich auch Ulli Hockenberger vom bundesweiten Einsatz des DRK. Vor allem die Flexibilität, mit der die Mitarbeiter auf die Anliegen und Nöte der beteiligten Bürger im Landkreis eingehen, überzeugten ihn.

„Es ist eine tolle Sache, dass sich die Mit-arbeiter bei allem Kostendruck dennoch in je-der Situation Zeit für ein Gespräch nehmen. Hier wird auch einmal Hilfe geleistet, die so nicht in einem Leistungskatalog steht“, so Hockenberger.

In der Notrufzentrale in Bruchsal sollen zukünftig auch die intelligenten Lichtmasten aufgeschaltet werden, die mit einem Notrufmodul ausgestattet sind. Für den Waghäuseler CDU-Fraktionsvorsitzenden Uli Ross ein besonders innovatives Angebot des DRK, das in Waghäusel zum Einsatz kommen soll. Haushaltsmittel für die innovativen Lichtmasten wurden auf Antrag der CDU-Fraktion in Waghäusel vorgesehen.

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