CDU Waghäusel mit verjüngter Vorstandschaft

Engagierte kommunalpolitische Arbeit für die Bürger

Die CDU Waghäusel geht mit einer neuen Vorstandschaft, die deutlich jünger und weiblicher ist als bisher, ins Bundestagswahljahr 2017. Das ergaben die Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung, zu der die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer auch den Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger und seinen Vorgänger Heribert Rech begrüßen konnte.

In ihrem Rechenschaftsbericht erläuterte die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer die zahlreichen Aktivitäten des Stadtverbandes. Dazu gehörten vor allem regelmäßige Informationsveranstaltungen, Vor-Ort-Termine und Firmenbesuch. Zahlreiche politische Initiativen wurden durch die Projektgruppen gestartet, die auch Nicht-Mitgliedern offenstehen. Dieses Angebot wurde in den letzten beiden Jahren gerne genutzt. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Bürgerinitiativen wurde intensiviert.

Vor allem die Informationsveranstaltungen zu intelligenten Lichtmasten, Wasserenthärtung oder Breitbandausbau stießen auf großes Interesse. Sehr gut besucht waren auch die Veranstaltungen zu Integration und innerer Sicherheit.

Ein großes Anliegen des CDU-Vorstands war auch die Pflege der Gemeinschaft innerhalb der CDU. „Politik soll auch Spaß machen. Wir arbeiten in einem engagierten Team und bester Zusammenarbeit zwischen Stadtverband, Fraktion und den Vereinigungen Junge Union und Frauenunion für die Bürger unserer Stadt“, so die Vorsitzende.

Verdiente Vorstandsmitglieder der CDU Waghäusel

Alfred Metzger, Ursel Scheurer, Monika Schmitteckert, Rolf Mayer

Verdiente Vorstandsmitglieder der CDU Waghäusel verabschiedet

Ursel Scheurer verabschiedete bei der bestens besuchten Veranstaltung auch verdiente, langjährige Vorstandsmitglieder und dankte ihnen für das teils jahrzehntelange Engagement. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Rolf Mayer und Schatzmeister Alfred Metzger gaben ihre Ämter aus persönlichen und beruflichen Gründen auf. Auch die Beisitzer Johannes Groß, Herbert Mahl, Moritz Schuhmacher und Monika Schmitteckert standen für das neue Gremium nicht mehr zur Verfügung.

Die Neuwahlen erbrachten eine Verjüngung der Vorstandschaft. Allein vier der 16 Vorstandsmitglieder sind unter 30 Jahre alt und fast die Hälfte der Mitglieder des Gremiums sind weiblich. Das Durschnittsalter liegt bei 42 Jahren. Die fast 50 anwesenden Mitglieder wählten Ursel Scheurer erneut zur Stadtverbandsvorsitzenden. Ihr steht weiterhin Ernst Schuhmacher als Stellvertreter zur Verfügung. Zu neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurden Nicole Anders und Heiko Mail gewählt. Neue Schatzmeisterin wurde Nicole Heißler, Schriftführerin ist jetzt Sabine Mayer. Pressesprecher bleibt Jürgen Scheurer und Jochen Müller ist weiterhin Internetbeauftragter. Als Beisitzer wurden Linda Hauck, Andre´ Jackwerth, Jimmy Jüttner und Paul Marx wiedergewählt. Neu im Gremium sind als Beisitzer Martina Breyer, Marvin Machauer, Jörg Marshall und Elena Raqi.

Vorstandschaft der CDU Waghäusel

Jürgen Scheurer, Ernst Schuhmacher, Heiko Mail, Ursel Scheurer, Jimmy Jüttner, Jörg Marshall, Nicole Anders, Linda Hauck, Martina Breyer, Elena Raqi, Sabine Mayer, Jochen Müller, Nicole Heissler, Paul Marx, Marvin Machauer, (nicht auf dem Bild: Andre´Jackwerth).

CDU-Landtagsabgeordneter Ulli Hockenberger berichtete über die Arbeit im Landtag und die Situation der CDU in der Regierungsfraktion. „Wir machen CDU-Politik soweit dies möglich ist, aber Kompromisse sind in einer Koalition immer notwendig“, so der Abgeordnete.

Fraktionsvorsitzender Uli Ross berichtete über die Initiativen und Erfolge der CDU-Gemeinderatsfraktion. Einige der Anträge der CDU stammten auch aus Anregungen der überparteilichen Projektgruppen. Beispielsweise wurde die einheitliche Behördenrufnummer 115 nach CDU Antrag freigeschaltet. Die Aufstellung von „Intelligenten Lichtmasten“ in allen drei Stadtteilen wurde beschlossen und die Diskussion über eine zentrale Wasserenthärtung wurde durch die CDU Fraktion angestoßen. Auch ein Radwegekonzept für Waghäusel wurde in Angriff genommen. „Nicht zuletzt wird sich die CDU Fraktion weiterhin für die Einführung der gymnasialen Oberstufe an einer Waghäuseler Schule einsetzen“, kündigte Uli Ross an.

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Politik und gutes Essen beim Schwarzbierfest

CDU Waghäusel setzt Tradition ihres Festes mit Schwarzbierfassanstich fort

Fassanstich beim Schwarzbierfest

Gelungener Fassanstich mit MdB Olav Gutting

Mit einem professionellen Fassanstich durch den Bundestagsabgeordneten Olav Gutting und mit Unterstützung von Oberbürgermeister Walter Heiler eröffnete die Vorsitzende Ursel Scheurer im Vereinsheim des Sängerbundes Wiesental das traditionelle Schwarzbierfest der CDU Waghäusel.

In ihrer Begrüßungsrede erläuterte Ursel Scheurer das Anliegen des Schwarzbierfestes. „Unser Ziel ist es, in einem gemütlichen Rahmen mit möglichst vielen Bürgern und gesellschaftlichen ungezwungen Gruppen ins Gespräch zu kommen“, so die Vorsitzende. Eine Parteizughörigkeit solle dabei keine Rolle spielen.

Unter den zahlreichen Gästen konnte die CDU-Vorsitzende auch den Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger sowie Waghäusels Bürgermeister Thomas Deuschle und Kronaus Bürgermeister Frank Burkard begrüßen. Viele aktive und ehemalige Kommunalpolitiker waren gekommen, ebenso wie  Vertreter der NEW.

Im Rahmen des Schwarzbierfestes wurden Ehrungen verdienter Mitglieder nachgeholt, die bei der Jubiläumsfeier nicht durchgeführt werden konnten. Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Thomas Breiter, Peter Dinter, Herbert Schuhmacher und Alt-Stadtrat Robert Hirschinger ausgezeichnet.

Ehrungen beim Schwarzbierfest

Olav Gutting MdB, Robert Hirschinger, Thomas Breiter, Peter Dinter, Ursel Scheurer

In einer kurzen Rede berichtete Olav Gutting über die aktuellen Themen im politischen Berlin. Im Hinblick auf die geehrten Mitglieder hob er die Bedeutung von politischem Engagement und die Wichtigkeit des Einsatzes für die Demokratie hervor. Frieden in Freiheit sei nicht selbstverständlich, sondern erforderte den Einsatz aller demokratischen Kräfte.

Vor allem zum Mittagessen und zur Kaffezeit fanden sich viele Gäste im Sängerheim ein, darunter junge Familien, deren Kinder sich in der Spieleecke unterhalten konnten. Das Küchenteam unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Rolf Mayer hatte alle Hände voll zu tun, die Gäste zu versorgen. Auch die CDU-Mitglieder aus den Nachbarverbänden Oberhausen-Rheinhausen, Forst und Dettenheim ließen sich „Rinderbäckchen mit Schwarzbiersoße“, Schnitzel oder „Käspätzle“ schmecken.

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Waghäusel soll weicheres Wasser bekommen

CDU besichtigte Teilentsalzungsanlage in Bruchsal und will vergleichbare Investition für weicheres Wasser in Waghäusel

Weicheres Wasser für WaghäuselDie CDU Waghäusel hat das Wasserwerk Bruchsal besucht und sich aus erster Hand über den Einsatz einer zentralen Wasserenthärtung informiert. Wassermeister Ralf Frank von der Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH führte seine Besucher durch die Anlage und informierte sehr engagiert und sachkundig über die Teilentsalzungsanlage.

Der Besuch kam auf Initiative des stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Ernst Schuhmacher zustande, der sich seit langem mit den Möglichkeiten einer solchen Anlage für den Zweckverband Wasserversorgung für Waghäusel und Hambrücken befasst. Bei dem Informationsbesuch im Wasserwerk Bruchsal konnten sich die Christdemokraten ein Bild von Investitionen und Betriebsablauf machen. Wassermeister Ralf Frank informierte auch über die in etwa zu erwartenden Kosten für den Bau einer Umkehrosmoseanlage und den laufenden Betrieb.

Die CDU Waghäusel beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem Thema Zentrale Wasserenthärtung. Im zurückliegenden Jahr 2015 haben sich die Gemeinderatsgremien von Ubstadt-Weiher und Forst als Verbandskörperschaft Wasserversorgung Kraichbachgruppe nach gut zweijähriger Meinungsfindung von den technischen Möglichkeiten der zentralen Wasserenthärtung überzeugen lassen und in jeweils einstimmigen Entscheidungen deren Realisierung beschlossen. Nach Bruchsal mit gut 43.000 Einwohnern profitieren zukünftig weitere 21.000 Bürger aus unserer Umgebung von den Vorteilen des weichen Wassers.

In einem 4-Personen-Haushalt zirkulieren jährlich gut 60 Kilogramm Kalk durch die Hausinstallation und schädigen diese mittelfristig. Die unschönen Krusten und Flecken an den Armaturen und auf den Oberflächen in Bad und Küche sind dabei nur die harmloseren, wenn auch lästigen, Nebenprodukte des harten Wassers. Mit jedem Millimeter Kalkkruste steigen die Energiekosten im Warmwasserbereich um bis zu zehn Prozent, was sich direkt negativ auf die Ökobilanz bei der Energieerzeugung auswirkt.

Die Abwässer sowie die Kläranlagen erfahren durch den zwangsläufig höheren Einsatz von Seifen, Duschgelen, Shampoos und Waschmitteln eine deutlich höhere Belastung. Das geht mit entsprechend höheren Kosten beim Betrieb und der Restschlammentsorgung einher. Mit Härtegraden bis 8,5° deutscher Härte (dH) kann dagegen bei der Wäsche auf Weichspüler komplett verzichten werden, was diese gleichzeitig flauschiger und langlebiger macht. Beim Geschirr kann auf Klarspüler verzichtet werden ohne Angst vor den unschönen Kalkschleiern an den Gläsern. Dampfbügeleisen brauchen kein destilliertes Wasser mehr.

Mit etwa zwei Millionen Investitionskosten müsste die Stadt Waghäusel rechnen, so die Erkenntnis. Zusammen mit den Betriebskosten würde das zu einem etwas höheren Wasserpreis und Mehrkosten von lediglich rund 20 Euro pro Bürger und Jahr führen. „Befasst man sich genauer damit, wird klar, dass eine zentrale Wasserenthärtung für die Bürger, abhängig von ihrem eigenen Verhalten, unter dem Strich sogar mit Einsparungen verbunden ist“, stellte die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer fest. Bei einer Verringerung des Härtegrades von 22°dH auf 10°dH beträgt die Einsparung pro Bürger und Jahr rund 26 Euro. Gegenüber zu erwartenden Mehrkosten durch den etwas höheren Wasserpreis von etwa 20 Euro pro Jahr bleibt also immer noch eine Ersparnis von 6 Euro übrig – zusätzlich zu der besseren Wasserqualität. Die CDU Waghäusel wird die Bürger der Großen Kreisstadt über dieses Thema weiterhin offensiv informieren und sich für eine zentrale Lösung im Zweckverband einsetzen.

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