Ferienprogramm 2019

Einen interessanten und lehrreichen Nachmittag verlebten 20 Kinder am vergangenen Sonntag im Wald beim Vogelpark Kirrlach. Die CDU hatte im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Waghäusel eingeladen. Unter der Führung des Jägers Hans Säubert mit seinem Sohn Florian machten wir uns auf den Weg. Begleitet wurden wir von zwei Jagdhunden, die wir abwechselnd führen durften. Zunächst schauten wir uns die wichtigsten Bäume dieses Waldstrichs an und erarbeiteten die Erkennungsmerkmale. Anschließend begaben wir uns auf die Suche nach verschiedenen Tieren unseres Waldes. Einige wurden bald fündig und entdeckten einen Dachs, einen Fuchs und ein Eichhörnchen. Beim erläuternden Gespräch stellte sich heraus, dass einige Kinder schon viel über die Tiere wussten, aber trotzdem noch Neues erfahren konnten. Über einen kleinen Umweg begaben wir uns zurück zum Vogelpark und überprüften, was vom Erlernten noch hängen geblieben war. Im Anschluss daran konnten wir uns mit Würstchen und Pommes stärken, den Vogelpark erkunden und auf dem Spielplatz austoben. Wir bedanken uns bei allen Helfern und den Organisatoren.

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Wiederwahl beim Bezirksmittelstandstag der MIT

Der Pressereferent der CDU Waghäusel Jürgen Scheurer wurde beim Bezirksmittelstandstag der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Nordbaden in Baden-Baden erneut in den Bezirksvorstand gewählt.

Die Delegierten bestätigten den Kirrlacher Unternehmer einstimmig im Amt als Pressereferent der MIT Nordbaden, das er bereits in den vergangenen beiden Jahren bekleidete. Erneut gewählt wurde auch sein Kreisvorstandskollege Emil Seith aus Stutensee.

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Parks in den Ortsmitten sollen belebt werden

Die Bürgerwerkstatt tagte in Kirrlach im „Oberen Kamm“

Projektgruppe „Stadtentwicklung“ diskutierte Attraktivierung der Grünanlagen in Kirrlach und Wiesental

Mit Klappstühlen und mitgebrachten Getränken fanden sich die Mitglieder der Projektgruppe Stadtentwicklung der CDU-Bürgerwerkstatt unter freiem Himmel zusammen. Das ungewöhnliche Arbeitstreffen fand auf dem parkähnlichen Gelände des „Oberen Kamm“ in Kirrlach statt. Die Gestaltung dieses möglichen „Bürgerparks“ stand auch im Mittelpunkt der Diskussionen der mehr als 20 Bürger und Anwohner, die sich eingefunden hatten.

„Oberen Kamm“ mit einfachen Mitteln attraktiver machen

Die Anlage im „Oberen Kamm“ in Kirrlach wurde in den 1980er Jahren angelegt. Sie wird aber eher wenig genutzt und ist nur notdürftig gepflegt.  In der Vergangenheit war sie auch, da etwas versteckt gelegen immer wieder das Ziel von Vandalismus. Der kleine Park wird auch von Hundebesitzern gerne „benutzt“. Der Spielplatz, der auch von Kindergartengruppen besucht wird, ist durch Hundekot und Glasscherben verunreinigt. Problematisch ist, dass die Wege und der gepflasterte Platz die einzige Wendemöglichkeit und Autozufahrt von Anwohnern zu ihren Garagen sind.

In der lebhaften Diskussion unter den Projektgruppenmitgliedern wurden zahlreiche Vorschläge besprochen, um die Situation zu verbessern und den „oberen Kamm“ zu attraktiveren.

Es wurde beispielsweise eine neue Namensgebung  angeregt, die auf den Parkcharakter verweisen, wie etwa Bürgerpark mit entsprechenden Hinweisschildern an den Zugängen. Hans Gall vom Seniorenbeirat der Stadt regte an, Teile des gepflasterten Platzes mit dem Schachfeld zu entfernen und einen Bouleplatz anzulegen. Dieser könne eventuell kostengünstig durch den Seniorenbeirat oder eine Rentnergruppe errichtet werden.

Der Spielplatz sollte nach Auffassung der Projektgruppe mit einfachen Zäunen abgegrenzt und mit neuen Spielgeräten aus Holz, einem einfachen Kletterturm und „Bewegungsgeräte“ für Senioren aufgerüstet werden.

Angeregt wurde auch neue Bänke mit Rückenlehnen und Tische sowie ausreichend Abfalleimer. Eine für Insekten geeignete Blumenwiese könnte die einfache und kostengünstige Neugestaltung abrunden. Sollte die Belebung gelingen, könnte eine Toilette und ein W-LAN-Hotspot die Infrastruktur ergänzen.

„Bei der Gestaltung sollen vor allem diejenigen einbezogen werden, die den Platz auch in „Besitz nehmen“ können: Senioren, Kinder und Schulklassen“, regte Michael Hörner an, der die Ideen zu dem Treffen im „Oberen Kamm“ hatte. Sie könnten zur Belebung des Parks auch Veranstaltungen planen, z.B. gemeinsames Singen, Picknick im Sommer und vieles mehr.

Sehr kritisch gesehen wurden die beiden Privatgaragen, die jetzt einfach auf einem kleinen Grundstück am Parkeingang von der Waghäuseler Straße errichtet wurden. Das Grundstück hatte die Stadt dem Eigentümer des neuen Bäckereigebäudes auf dem Raiffeisenplatz für Stellplätze, nicht aber für Garagen, veräußert.

Konkrete Vorschläge für den Wiesentaler Park

Die von der Projektgruppe gesammelten Vorschläge bezüglich des Wiesentaler Parks wurden von hat Hans-Peter Hiltwein in einer anschaulichen Dokumentation zusammengefasst. Diese soll als nächstes öffentlich vorgestellt und die Bevölkerung zu Meinungen und Vorschlägen ermuntert werden. Zwei kostengünstige Vorschläge für den Park entstanden in der sommerlichen Atmosphäre unter freiem Himmel: In den Katalog soll die Errichtung einer Kneippanlage und die Aufstellung einer ausgemusterten Telefonzelle als Bücherschrank.

„Wir brauchen ein Gesamtkonzept für den Park, das möglicherweise auch Bereich Landschaftsbau des KIT in Karlsruhe erarbeitet werden könnte, wie dies auch in umliegenden Kommunen gemacht wird“, so Hiltwein.

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