Gemeinsam für die Aufwertung der Wiesentaler Ortsmitte

Bürgertreff der SPD im Wiesentaler Park mit Mitgliedern der CDU-Projektgruppe „Stadtentwicklung“

Bürgertreff der SPD mit der CDU-Projektgruppe
Bürgertreff der SPD mit der CDU-Projektgruppe

Mehrere Teilnehmer der Projektgruppe „Stadtentwicklung“ der CDU Bürgerwerkstatt (die meisten ohne Parteibindung) nahmen vergangene Woche beim „Offenen Treffen“ des SPD-Ortsvereins im Wiesentaler Park teil. 

Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und Stadträtin, Ulrike Lechnauer-Müller, eröffnete nach den Begrüßungsworten das gemeinsame Gespräch. 

Der Sprecher der Projektgruppe „Stadtentwicklung“, Michael Hörner,  informierte über den Grund der Anwesenheit: „Wir möchten die von der SPD gebotene Gelegenheit nutzen, um für eine Partei-übergreifende Zusammenarbeit zur Aufwertung des Wiesentaler Parks zu werben“. So wurde der Treffpunkt spontan zum Topthema des SPD- Bürgertreffs.  

Bei der Diskussion waren sich alle Teilnehmer darin einig, dass das anstehende Sanierungsprogramm für die Wiesentaler Ortsmitte eine Riesenchance für die längst notwendige Aufwertung des in die Jahre gekommenen Wiesentaler Parks bietet. Die Chance besteht darin, dass die Planungs- und Baukosten nicht allein von der Stadt zu tragen wären, sondern auch vom Land bezuschusst würden. 

Für die Neugestaltung des Parks hatte die „Projektgruppe Stadtentwicklung“ schon mehrere Ortsbegehungen, einen Infostand mit Wunschbox und Workshops für interessierte Einwohner veranstaltet. Dabei konnten viele Ideen und Visionen gesammelt werden, zum Beispiel bequeme Sitzbänke mit Rückenlehnen, ein Sonnensegel und Sitzgelegenheiten für den Spielplatz, ein öffentlicher Bücherschrank, ein überdachter Pavillon, eine Blumenwiese.

Aus der Mitte der Bevölkerung heraus kam auch der vielfache Wunsch, den Park mit einem Café-Bistro aufzuwerten.

„Die Zeit dafür ist reif, denn zum einen sind viele Lokale verschwunden und gleichzeitig ist die Bevölkerung Wiesentals in den letzten 30 Jahren stark gewachsen,“ so die Projektgruppe. Eine attraktive Gastronomie sei nicht nur ein Treffpunkt für Jung und Alt, sondern habe auch positive Effekte für den örtlichen Einzelhandel“.

Alle Anregungen habe man zu einem Gesamtkonzept in einer PowerPoint Präsentation zusammengefasst, in das auch die Ergebnisse der von der Stadtverwaltung organisierten Veranstaltungen zur Ortskernsanierung Wiesental eingeflossen seien. Für Wiesental böte sich mit den Zuschüssen des Sanierungsprogramms die historische Chance, die Ortsmitte für die nächsten Jahrzehnte attraktiver zu machen und damit zukunftsfähig aufzustellen.  

Diese Auffassung teilten auch alle anwesenden SPD-Vertreter. „Es mache Sinn, jetzt nicht nur kleine Schritte für eine Aufwertung des Wiesentaler Parks zu machen, sondern in die Planung eines umfassenden Gesamtkonzepts einzusteigen. Im Verlauf der Planung werde sich dann zeigen, was umsetzbar ist und was nicht“, so die beiden SPD-Stadträtinnen Ulrike Lechnauer-Müller und Krimhilde Rolli.

Die CDU Projektgruppe „Stadtentwicklung“ möchte nun nach dem „Offenen Treffen“ alle Parteien und Gruppierungen im Waghäuseler Gemeinderat über ihr Anliegen informieren und darum bitten, sich für eine Neugestaltung und Belebung des Wiesentaler Parks auszusprechen und in die entsprechenden Planungen so bald wie möglich einzusteigen. 

Dies müsse jedoch kurzfristig geschehen, so die Anregung der SPD-Stadträtinnen, denn schon kurz nach der Sommerpause stünden die Beschlüsse zum Sanierungsprogramm auf der Agenda des Gemeinderats.  

Kurz vor 22.00 Uhr endete der offizielle Teil des „Offenen Treffens“ und die TeilnehmerInnen setzten die Gespräche in geselliger Runde fort. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Teilnehmerinnen einer Gymnastikgruppe, die sich regelmäßig im Park trifft, danach befragt, ob sie ein Café nutzen würden. Die Sportlerinnen bekundeten, dass sie sich wünschen würden, ihre sportliche Aktivität zukünftig gemütlich in einem Cafe-Bistro im Park ausklingen lassen zu können.

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Parks in den Ortsmitten sollen belebt werden

Die Bürgerwerkstatt tagte in Kirrlach im „Oberen Kamm“

Projektgruppe „Stadtentwicklung“ diskutierte Attraktivierung der Grünanlagen in Kirrlach und Wiesental

Mit Klappstühlen und mitgebrachten Getränken fanden sich die Mitglieder der Projektgruppe Stadtentwicklung der CDU-Bürgerwerkstatt unter freiem Himmel zusammen. Das ungewöhnliche Arbeitstreffen fand auf dem parkähnlichen Gelände des „Oberen Kamm“ in Kirrlach statt. Die Gestaltung dieses möglichen „Bürgerparks“ stand auch im Mittelpunkt der Diskussionen der mehr als 20 Bürger und Anwohner, die sich eingefunden hatten.

„Oberen Kamm“ mit einfachen Mitteln attraktiver machen

Die Anlage im „Oberen Kamm“ in Kirrlach wurde in den 1980er Jahren angelegt. Sie wird aber eher wenig genutzt und ist nur notdürftig gepflegt.  In der Vergangenheit war sie auch, da etwas versteckt gelegen immer wieder das Ziel von Vandalismus. Der kleine Park wird auch von Hundebesitzern gerne „benutzt“. Der Spielplatz, der auch von Kindergartengruppen besucht wird, ist durch Hundekot und Glasscherben verunreinigt. Problematisch ist, dass die Wege und der gepflasterte Platz die einzige Wendemöglichkeit und Autozufahrt von Anwohnern zu ihren Garagen sind.

In der lebhaften Diskussion unter den Projektgruppenmitgliedern wurden zahlreiche Vorschläge besprochen, um die Situation zu verbessern und den „oberen Kamm“ zu attraktiveren.

Es wurde beispielsweise eine neue Namensgebung  angeregt, die auf den Parkcharakter verweisen, wie etwa Bürgerpark mit entsprechenden Hinweisschildern an den Zugängen. Hans Gall vom Seniorenbeirat der Stadt regte an, Teile des gepflasterten Platzes mit dem Schachfeld zu entfernen und einen Bouleplatz anzulegen. Dieser könne eventuell kostengünstig durch den Seniorenbeirat oder eine Rentnergruppe errichtet werden.

Der Spielplatz sollte nach Auffassung der Projektgruppe mit einfachen Zäunen abgegrenzt und mit neuen Spielgeräten aus Holz, einem einfachen Kletterturm und „Bewegungsgeräte“ für Senioren aufgerüstet werden.

Angeregt wurde auch neue Bänke mit Rückenlehnen und Tische sowie ausreichend Abfalleimer. Eine für Insekten geeignete Blumenwiese könnte die einfache und kostengünstige Neugestaltung abrunden. Sollte die Belebung gelingen, könnte eine Toilette und ein W-LAN-Hotspot die Infrastruktur ergänzen.

„Bei der Gestaltung sollen vor allem diejenigen einbezogen werden, die den Platz auch in „Besitz nehmen“ können: Senioren, Kinder und Schulklassen“, regte Michael Hörner an, der die Ideen zu dem Treffen im „Oberen Kamm“ hatte. Sie könnten zur Belebung des Parks auch Veranstaltungen planen, z.B. gemeinsames Singen, Picknick im Sommer und vieles mehr.

Sehr kritisch gesehen wurden die beiden Privatgaragen, die jetzt einfach auf einem kleinen Grundstück am Parkeingang von der Waghäuseler Straße errichtet wurden. Das Grundstück hatte die Stadt dem Eigentümer des neuen Bäckereigebäudes auf dem Raiffeisenplatz für Stellplätze, nicht aber für Garagen, veräußert.

Konkrete Vorschläge für den Wiesentaler Park

Die von der Projektgruppe gesammelten Vorschläge bezüglich des Wiesentaler Parks wurden von hat Hans-Peter Hiltwein in einer anschaulichen Dokumentation zusammengefasst. Diese soll als nächstes öffentlich vorgestellt und die Bevölkerung zu Meinungen und Vorschlägen ermuntert werden. Zwei kostengünstige Vorschläge für den Park entstanden in der sommerlichen Atmosphäre unter freiem Himmel: In den Katalog soll die Errichtung einer Kneippanlage und die Aufstellung einer ausgemusterten Telefonzelle als Bücherschrank.

„Wir brauchen ein Gesamtkonzept für den Park, das möglicherweise auch Bereich Landschaftsbau des KIT in Karlsruhe erarbeitet werden könnte, wie dies auch in umliegenden Kommunen gemacht wird“, so Hiltwein.

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Treffen der CDU-Bürgerwerkstatt in Kirrlach

Projektgruppen treffen sich am Mittwoch, 10 Juli um 19 Uhr

Auf Initiative der Projektgruppe „Stadtentwicklung“ findet am Mittwoch, 10. Juli um 19 Uhr ein Treffen aller Projektgruppen in Kirrlach im „Oberen Kamm“ statt. Die Idee entstand während der Radtour „Tour de Städtle“ vor einigen Wochen. Auf ihrer Fahrt durch die Waghäuseler Stadtteile machte die Gruppe einen Abstecher in den „Oberen Kamm“. Diese „grüne Mitte“ in Kirrlach bietet für Familien mit Kindern und Erholungssuchenden eine schöne Möglichkeit zum Spielen und Verweilen. Alle Einwohner sind wie immer sehr herzlich zu dem Treffen eingeladen. Uns sind Ihre Ideen, Verbesserungen oder Probleme aus allen Stadtteilen wichtig: Trauen Sie sich und kommen Sie zu unserem Ideen- und Diskussionsaustausch– nur gemeinsam können wir verbessern, erneuern und Waghäusel noch attraktiver, lebens- und liebenswerter machen. Bitte bringen Sie eine Sitzgelegenheit mit.

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