Projekttreffen „Stadtentwicklung“ der CDU in der grünen Mitte in Wiesental

Mitglieder der Projektgruppe (die Meisten ohne Parteizugehörigkeit), mehrere Stadträte und interessierte Bürger gestalteten sich eine Cafe-/Bistroatmosphäre im Park für gemeinsamen Ideen- und Diskussionsaustausch.
Wie schon in der Vergangenheit erscheinen zu jedem Treffen, unter der Federführung von Michael Hörner, immer mehr Bürger-und Bürgerinnen und teilten mit, wo der Schuh drückt.


So auch am Freitag Abend, als sich eine bunte Mischung aus Jung und Alt zusammenfand und anregend diskutierte. Besonders im Vordergrund standen die „Sanierung des Wiesentaler Parks“ und das Thema „weiches Wasser für die Stadt Waghäusel“. Es war eine außergewöhnliche Veranstaltung unter den alten Bäumen und jeder war davon überzeugt, dass eine Begegnungsstätte für alle Altersgruppen den Park aufwertet und zum Verweilen einlädt. Viele Passanten wurden auf uns aufmerksam und waren von unserer Aktion positiv beeindruckt.


Die Projektgruppe nimmt die Anliegen der Bürger auf, forciert diese und leitet sie an die CDU-Fraktion zur Prüfung und Antragsstellung an die Stadtverwaltung und den Gemeinderat weiter. So wurde beispielsweise auf dem Parkplatz Friedhof in Wiesental, nach dem Hinweis von Michael Hörner, von der Stadtverwaltung umgehend das Aufstellen von Mülleimern veranlasst, um den bisher auf dem Platz hingeworfenen Müll künftig zu vermeiden.


Uns sind alle Ideen, Verbesserungen oder Probleme aus allen Stadtteilen wichtig: Trauen Sie sich und kommen Sie zu unseren Treffen – nur gemeinsam können wir verbessern, erneuern und Waghäusel noch attraktiver, lebens- und liebenswerter machen.
Vorschau: Sonntag den 19.05.2019 um 14 Uhr „ Tour de Städtle“ (Rundfahrt mit dem Fahrrad in alle Stadtteile); Treffpunkt: Wiesentaler Park

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Waghäuseler Wirtschaft braucht bessere Rahmenbedingungen

Projektgruppe „Wirtschaft und Digitales“ diskutierte Wirtschafts- und Vereinsförderung

Die Waghäuseler Wirtschaft braucht bessere Rahmenbedingungen und Unterstützung durch die Stadt. Diese Auffassung vertreten Mitglieder der Bürgerwerkstatt in Waghäusel.

Die Projektgruppe „Wirtschaft und Digitales“ des CDU-Stadtverbandes Waghäusel hat in der jüngsten Informationsveranstaltung intensiv über Wirtschafts- und Vereinsförderung diskutiert.

Projektgruppenvorsitzender Jimmy Jüttner regte eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Vereinen über eine Internetplattform an. Diese könne Vereinen die Suche nach Sponsoren für ihre Projekte, auch über die Stadtgrenzen hinaus, erleichtern. Umgekehrt würden Unternehmen besser Sponsoringprojekte finden, die gut zu ihnen passen. Insbesondere kleinere Vereine, könnten von einer digitalen Spendenplattform profitieren und Unterstützung für größere Projekte finden, so die Feststellung.

„Bei der Volksbank Bruchsal-Bretten ist eine solche Plattform bereits im Einsatz. Die Bank ist bereit, diese den Waghäuseler Vereinen bei deren Arbeitsgemeinschaftstreffen vorzustellen“, erklärte Jimmy Jüttner. Ein entsprechender Termin ist in Abstimmung mit den Vereinsvertretern Heiko Mail und Sandro Quarata für den Herbst geplant.

Von den Mitgliedern der Projektgruppe wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert, die für Handel, Gewerbe und Handwerk von Bedeutung sind. Dazu gehört auch die Infrastruktur, wie ein attraktives  Angebot von Gewerbe- und Büroflächen in der Stadt, aber auch der weitere Breitbandausbau für schnelles Internet.

„Die Attraktivierung der Ortskerne ist auch für den Einzelhandel von hoher Bedeutung, um auch in Zukunft für die Versorgung der Bevölkerung vor Ort da sein zu können“, stellte Michael Hörner für die Projektgruppe Stadtentwicklung fest. Hier wollen die beiden Projektgruppen künftig gemeinsame Überlegungen anstellen.

Wichtig ist den Unternehmern in der Projektgruppe ein eigener Ansprechpartner in der Stadtverwaltung, der nach dem Ausscheiden aus der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Bruchsal in Aussicht gestellt worden war.

Angeregt wurde in der engagierten Diskussion auch die Bereitstellung von kleinen Büros oder Flächen für Gründer und Startups. Durch die Lage zwischen SAP in Walldorf und dem KIT in Karlsruhe sei Waghäusel gerade für junge IT-Unternehmen interessant, wenn eine entsprechende Infrastruktur angeboten werden können.

„Auch über einen Erlass oder die Stundung der Gewerbesteuer in der Gründungsphase sollte nachgedacht werden“, meinte Jimmy Jüttner.

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Wiesentaler Ortsmitte soll ein neues Gesicht bekommen

Projektgruppe „Stadtentwicklung“ diskutierte Neugestaltung des Parks mit alternativer Verkehrsführung

Die Wiesentaler Ortsmitte könnte mit einer Attraktivierung durch ein Café-Bistro und eine geänderte Verkehrsführung deutlich lebenswerter werden. Diese Auffassung vertreten Mitglieder der Bürgerwerkstatt in Waghäusel. Die Projektgruppe „Stadtentwicklung“ des CDU-Stadtverbandes Waghäusel hat in der jüngsten Informationsveranstaltung intensiv über die Neugestaltung der Wiesentaler Ortsmitte diskutiert.

Von den Mitgliedern wurden verschiedene Maßnahmen zur Attraktivierung erörtert und auch eine alternative Verkehrsführung zur Entspannung der Verkehrssituation rund um den Park vorgestellt.

Café-Bistro soll den Park beleben

Einigkeit bestand bei den ersten Maßnahmen, die relativ schnell durchgeführt werden könnten, wie etwa die Säuberung der Backsteinwände und die Sanierung von Brunnen und „Bühne“. Die alte Friedhofsmauer und die vorhandenen Bäume sollten erhalten werden und ein Café-Bistro mit Außenbewirtung als Begegnungsstätte für Jung und Alt dienen. Geeignet scheint hierfür der Platz neben der Volksbank.

Sorge bereiten den Bürgern aktuell Verschmutzungen und Vandalismus, sowie nächtlicher Ruhestörung, erklärte eine Anwohnerin. „Hier könnte eventuell der zeitweise Einsatz eines Sicherheitsdienstes Abhilfe schaffen“, schlug Projektgruppenvorsitzender Michael Hörner vor.

Alternative Verkehrsführung rund um den Park?

Die Verkehrsführung rund um den Park sollte nach Auffassung der Projektgruppenmitglieder überprüft und der Verkehr möglicherweise durch eine Art Kreisverkehr um den Park herumgeführt werden. Für den Parkbereich vom Gasthaus Schwanen bis zum Wiesentaler Hof erscheinen vielen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 Kilometer pro Stunde und mehrere Fußgänger-Überwege sinnvoll.

Die Infrastruktur beim Park sollte, auch wegen des Wochenmarktes, durch sanitäre Anlagen und genügend Fahrradabstellplätze verbessert werden. Gestalterisch stellen sich viele Wiesentaler Bürger eine Begrünung der Backsteinwände und Pergolen im Marktbereich, an der Bushaltestelle und bei den Grabmälern vor. Neue Grün—und Pflanzenbereiche zur Auflockerung des Gesamtbildes sollten ebenfalls geschaffen werden.

Attrakivierung des Spielplatzes

Notwendig erscheinen den engagierten Bürgern auch bequemere Sitzgelegenheiten an diversen Plätzen des Parks und eine Attraktivierung des Spielplatzes. Diesen hatte auch die Projektgruppe „Mensch und Gesellschaft“ bei ihrem Spielplatztest schon unter die Lupe genommen.

Der Spielplatz sollte dringend durch aktuelle Spielgeräte und Spielgeräte für Kleinkinder erweitert werden. Notwendig wären auch zusätzliche Mülleimer, mehr bequeme Bänke sowie ein Sonnensegel über der Spielfläche. Abgerundet werden könnte die Parkgestaltung durch Flächen zur aktiven Nutzung wie Boule-Platz, Schachspiel und Fitnessgeräte für Erwachsene. Aber auch Kunst sollte im Park einen Platz bekommen.

„Die Bürger und Institutionen wie das Jugendforum und der Seniorenbeirat sollten von der Stadtverwaltung aktiv in die Überlegungen einbezogen und deren Wünsche aufgenommen werden“, so Michael Hörner.

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