Bürgerwerkstatt geht auch digital

Buergerwerkstatt Waghäusel

Die Bürgerwerkstatt Waghäusel bietet den Bürgern der Großen Kreisstadt neben den regelmäßigen Treffen auch eine digitale Bürgerdialogplattform im Internet an. Unter www.direktzu.de/buergerwerkstatt können sich die Bürger als Nutzer der Dialogplattform anmelden und dann zu verschiedenen Themenbereichen Anregungen geben und Vorschläge machen. Die Beiträge können von den anderen Nutzern bewertet und kommentiert werden, sodass die Relevanz der jeweiligen Beiträge deutlich wird und eine Rangfolge der Bedeutung der eingebrachten Themen entsteht.

Die Basis für die Dialogplattform der Bürgerwerkstatt stellt die digitale Kommunikationslösung direktzu® public. Im Gegensatz zu vielen Äußerungen und Kommentaren in sozialen Medien findet auf der direktzu®-Plattform ein konstruktiver Dialog statt, der über Dialogregeln und Moderation strukturiert wird.

Seit vier Jahren arbeiten in Waghäusel CDU-Mitglieder und parteilose Bürger gemeinsam in den drei Projektgruppen der Bürgerwerkstatt an Ideen und Themen, um die Große Kreisstadt Waghäusel weiterzuentwickeln.

Die drei Projektgruppen „Stadtentwicklung“, „Mensch und Gesellschaft“ und „Wirtschaft und Digitales“ treffen sich regelmäßig um Themen zu besprechen und Anträge an die Stadt zu erarbeiten. Auch Vor-Ort-Termine, Besichtigungen und Fahrradtouren durch die Gemeinde gehören zu den Aktivitäten.

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Wiesentaler Park soll attraktiver werden

Die Bemühungen der Projektgruppe Stadtentwicklung um eine Attraktivitätssteigerung des Wiesentaler Parks unterstützt die CDU Fraktion mit Nachdruck. Aus diesem Grund hat die CDU Fraktion schon im Juni diesen Jahres die Bereitstellung von Mitteln zu diesem Zweck im Haushalt 2020 beantragt.

„Um den Mitgliedern des Gemeinderats zu veranschaulichen, wie eine solche Aufwertung des Parks aussehen kann, soll die Projektgruppe Vorschläge erarbeiten, was im Einzelnen vorgesehen werden kann und was den zahlreichen Wünschen von Mitbürgerinnen und Mitbürgern gerecht wird,“ schlug der Waghäuseler CDU Fraktionsvorsitzende Uli Roß vor.

Auf diese Initiative der CDU Fraktion hat die Projektgruppe zwischenzeitlich Vorschläge zur Verschönerung zusammengestellt, wie der Verantwortliche der Projektgruppe, Michael Hörner, jüngst mitteilte.

Eine Vorstellung denkbarer Maßnahmen ist noch im September bei der CDU vorgesehen, in der Folge wollen die Aktiven der Projektgruppe mit all den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen ins Gespräch kommen, die sich für den Park und die Arbeit der Projektgruppe interessieren.

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Gemeinsam für die Aufwertung der Wiesentaler Ortsmitte

Bürgertreff der SPD im Wiesentaler Park mit Mitgliedern der CDU-Projektgruppe „Stadtentwicklung“

Bürgertreff der SPD mit der CDU-Projektgruppe
Bürgertreff der SPD mit der CDU-Projektgruppe

Mehrere Teilnehmer der Projektgruppe „Stadtentwicklung“ der CDU Bürgerwerkstatt (die meisten ohne Parteibindung) nahmen vergangene Woche beim „Offenen Treffen“ des SPD-Ortsvereins im Wiesentaler Park teil. 

Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und Stadträtin, Ulrike Lechnauer-Müller, eröffnete nach den Begrüßungsworten das gemeinsame Gespräch. 

Der Sprecher der Projektgruppe „Stadtentwicklung“, Michael Hörner,  informierte über den Grund der Anwesenheit: „Wir möchten die von der SPD gebotene Gelegenheit nutzen, um für eine Partei-übergreifende Zusammenarbeit zur Aufwertung des Wiesentaler Parks zu werben“. So wurde der Treffpunkt spontan zum Topthema des SPD- Bürgertreffs.  

Bei der Diskussion waren sich alle Teilnehmer darin einig, dass das anstehende Sanierungsprogramm für die Wiesentaler Ortsmitte eine Riesenchance für die längst notwendige Aufwertung des in die Jahre gekommenen Wiesentaler Parks bietet. Die Chance besteht darin, dass die Planungs- und Baukosten nicht allein von der Stadt zu tragen wären, sondern auch vom Land bezuschusst würden. 

Für die Neugestaltung des Parks hatte die „Projektgruppe Stadtentwicklung“ schon mehrere Ortsbegehungen, einen Infostand mit Wunschbox und Workshops für interessierte Einwohner veranstaltet. Dabei konnten viele Ideen und Visionen gesammelt werden, zum Beispiel bequeme Sitzbänke mit Rückenlehnen, ein Sonnensegel und Sitzgelegenheiten für den Spielplatz, ein öffentlicher Bücherschrank, ein überdachter Pavillon, eine Blumenwiese.

Aus der Mitte der Bevölkerung heraus kam auch der vielfache Wunsch, den Park mit einem Café-Bistro aufzuwerten.

„Die Zeit dafür ist reif, denn zum einen sind viele Lokale verschwunden und gleichzeitig ist die Bevölkerung Wiesentals in den letzten 30 Jahren stark gewachsen,“ so die Projektgruppe. Eine attraktive Gastronomie sei nicht nur ein Treffpunkt für Jung und Alt, sondern habe auch positive Effekte für den örtlichen Einzelhandel“.

Alle Anregungen habe man zu einem Gesamtkonzept in einer PowerPoint Präsentation zusammengefasst, in das auch die Ergebnisse der von der Stadtverwaltung organisierten Veranstaltungen zur Ortskernsanierung Wiesental eingeflossen seien. Für Wiesental böte sich mit den Zuschüssen des Sanierungsprogramms die historische Chance, die Ortsmitte für die nächsten Jahrzehnte attraktiver zu machen und damit zukunftsfähig aufzustellen.  

Diese Auffassung teilten auch alle anwesenden SPD-Vertreter. „Es mache Sinn, jetzt nicht nur kleine Schritte für eine Aufwertung des Wiesentaler Parks zu machen, sondern in die Planung eines umfassenden Gesamtkonzepts einzusteigen. Im Verlauf der Planung werde sich dann zeigen, was umsetzbar ist und was nicht“, so die beiden SPD-Stadträtinnen Ulrike Lechnauer-Müller und Krimhilde Rolli.

Die CDU Projektgruppe „Stadtentwicklung“ möchte nun nach dem „Offenen Treffen“ alle Parteien und Gruppierungen im Waghäuseler Gemeinderat über ihr Anliegen informieren und darum bitten, sich für eine Neugestaltung und Belebung des Wiesentaler Parks auszusprechen und in die entsprechenden Planungen so bald wie möglich einzusteigen. 

Dies müsse jedoch kurzfristig geschehen, so die Anregung der SPD-Stadträtinnen, denn schon kurz nach der Sommerpause stünden die Beschlüsse zum Sanierungsprogramm auf der Agenda des Gemeinderats.  

Kurz vor 22.00 Uhr endete der offizielle Teil des „Offenen Treffens“ und die TeilnehmerInnen setzten die Gespräche in geselliger Runde fort. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Teilnehmerinnen einer Gymnastikgruppe, die sich regelmäßig im Park trifft, danach befragt, ob sie ein Café nutzen würden. Die Sportlerinnen bekundeten, dass sie sich wünschen würden, ihre sportliche Aktivität zukünftig gemütlich in einem Cafe-Bistro im Park ausklingen lassen zu können.

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