Anfeindungen gegen ehemalige Vorsitzende verurteilt

CDU Stadtverband weist Vorwurf fehlender Unterstützung zurück

Waghäusel. Die Mitglieder der CDU Waghäusel haben bei Ihrer Jahreshauptversammlung die anonymen Beschimpfungen ihrer bisherigen Vorsitzenden einhellig verurteilt. Der CDU Stadtverband bedauert es sehr, was Aylin Arabaci-Pfab wiederfahren ist.

Aylin Arabaci-Pfab wurde aus der Versammlung heraus dringend geraten, die anonymen Briefe und die erhaltenen E-Mails den zuständigen Ermittlungsbehörden zu übergeben. Dies hätte bereits unmittelbar nach Erhalt geschehen sollen, so die Auffassung mehrerer Mitglieder.

Die große Mehrheit der Vorstands- und Fraktionsmitglieder hat erst durch ein Mitgliederrundschreiben und die Presseberichterstattung unmittelbar vor der Jahreshauptversammlung von den Vorgängen erfahren. Die Aussage von Aylin Arabaci-Pfab bei der Jahreshauptversammlung, dass sie, bis zu ihrer Amtsverzichtsbegründung kurz zuvor, lediglich mit 2 oder 3 Mitgliedern über die Angelegenheit gesprochen hatte, war eindeutig.

Fehlender Rückhalt und mangelnde Unterstützung kann daher dem Stadtverband und der Fraktion nicht vorgeworfen werden. Nur durch die Presseberichterstattung ist der falsche Eindruck entstanden, die Partei habe die bisherige Vorsitzende mit den schlimmen Angriffen alleine gelassen.

Die CDU Waghäusel ist, wie die CDU insgesamt, ein Verband, der sich seit jeher gegen jede Form von Diskriminierung und Extremismus wendet, insbesondere auch, wenn sich dieser gegen eigene Mitglieder richtet. Dies entspricht auch dem christlichen Menschenbild der Waghäuseler CDU-Mitglieder, die sich nicht nur politisch, sondern gemeinsam mit Angehörigen aller Religionen auch sozial engagieren.

Die neue Vorsitzende Ursel Scheurer bedankte sich im Anschluss an die Jahreshauptversammlung ausdrücklich sowohl bei Aylin Arabaci-Pfab, als auch bei Ebru Baz-Karasu für ihr großes Engagement und hat beide zur weiteren Mitarbeit eingeladen.

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