Aktion „Spielplatztester gesucht!“ war ein voller Erfolg

Die jungen Spielplatztester

Die jungen Spielplatztester

Die Aktion „Spielplatztester gesucht!“ der Projektgruppe „Mensch & Gesellschaft“ war ein voller Erfolg. Zahlreiche Kinder kamen mit ihren Eltern trotz hochsommerlicher Temperaturen um bei der Aktion „Spielplatztester gesucht!“ mitzumachen. Es wurden im Stadtteil Kirrlach mehrere Spielplätze angefahren und von den Kindern bespielt. Anschließend bewerteten die Kinder die Spielplätze und die vorhandenen Spielgeräte anhand ihrer Eindrücke. Dabei sagten sie deutlich was ihnen gefiel und was ihnen nicht so zusagte. Auch die Eltern gaben ihre Eindrücke offen wieder.

Flugzeug bei der Schillerschule ist beliebtestes Spielgerät

Bei der Aktion „Spielplatztester gesucht“ der Projektgruppe „Mensch und Gesellschaft“  wurde von den Kindern überraschenderweise eines der ältesten Spielgeräte der Stadt, das Flugzeug auf dem Spielplatz an der Schillerschule, zum beliebtesten Spielgerät auf allen Spielplätzen erklärt. Insgesamt wünschen sich die Kinder überwiegend modernere Geräte wie Bodentrampoline (das meistgewünschteste Spielgerät) oder größere Klettergerüste mit Röhrenrutschen. Bei den Kindern stehen aber auch schönere Sandkästen mit Wasser und Matsch sowie Schaukeln für jedes Alter hoch im Kurs. Gerade die größeren Kinder waren von den vorhandenen Spielgeräten eher schnell gelangweilt.

Den Eltern fehlten bei der Testtour von Spielplatz zu Spielplatz vor allem Sitzmöglichkeiten mit Tischen und Schatten. Leider wurden bei der Begutachtung auch einige Stellen mit Verletzungspotential festgestellt.

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Treffen der Projektgruppe „Mensch und Gesellschaft“

Sie sind kommunalpolitisch interessiert und wollen „Ihre“ Themen aktiv mitgestalten? Dann sind Sie herzlich zum nächsten Treffen der Projektgruppe „Mensch und Gesellschaft“ am 11. Dezember um 19 Uhr eingeladen. Der Ort wird in der nächsten Ausgabe des Mitteilungsblatt bekannt gegeben. „Wir versuchen Alltagsprobleme der Bürger aufzunehmen und sie einer Lösung zuzuführen oder zumindest in das öffentliche Bewusstsein zu rücken,“ beschreibt die Leiterin der Projektgruppe Nicole Anders die Arbeit ihrer Projektgruppe. Themen wie z.B. Kinderbetreuung, vereinfachter Zugang zu Behörden, Förderung des Miteinanders der Waghäuseler Bürger sind Themen, die jeden interessieren und jeden angehen. Aktuell diskutieren die Teilnehmer, wie etwa die Situation der Kernzeitbetreuung von Grundschülern oder auch die Ferienbetreuung verbessert und ob und wie eine „Mitfahrerbank“ auch bei uns in Waghäusel eingerichtet werden kann. In Graben-Neudorf wurde diese bereits mit Erfolg eingeführt. Als nächstes wollen sich die Teilnehmer mit der Spielplatzsituation in Waghäusel beschäftigen. Die Bearbeitung der Themen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der CDU-Gemeinderatsfraktion. Die Projektgruppe „Mensch und Gesellschaft“ ist Teil der CDU-Bürgerwerkstatt und besteht derzeit aus sieben Mitgliedern. Neben dieser Gruppe erweitern die Projektgruppen „Stadtentwicklung“ und „Wirtschaft“ das Angebot der CDU-Bürgerwerkstatt zur aktiven Bürgerbeteiligung. Jeder Einwohner kann sich gerne einbringen. Eine Parteimitgliedschaft ist nicht notwendig.

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Schnelles Internet für bisher schlecht versorgte Gebiete

Bürgemeister Thomas Deuschle zum Glasfaserausbau

Landkreis und Kommunen investieren in Glasfaserausbau

Über drei Millionen Euro investiert die Stadt Waghäusel in einem ersten Schritt in den Ausbau schneller Internetverbindungen in der Großen Kreisstadt. Dies geschieht in erster Linie durch die Verlegung von Glasfaserkabeln in Neubau- und Gewerbegebieten sowie in den am schlechtesten versorgten Gebieten. Waghäusels Bürgermeister Thomas Deuschle berichtete auf Einladung der Projektgruppe „Waghäusel digital“ bei einer öffentlichen Veranstaltung des CDU Stadtverbandes Waghäusel. In den Schulungsräumen des Malerbetriebs Lehn konnte Jürgen Scheurer neben den Mitgliedern der CDU auch zahlreiche Selbstständige und Gewerbetreibende begrüßen.

„Von 28 europäischen Ländern belegt Deutschland beim Glasfaserausbau den vorletzten Platz“, erklärte Thomas Deuschle zu Auftakt seines Vortrags den Zuhörern. Zwar gebe es in vielen Gebieten eine derzeit ausreichende Versorgung durch schnelle DSL- oder Kabelangebote der privaten Anbieter. In anderen Teilen des Landes sei die Versorgung aber schlecht und die Anbieter seien dort auch teilweise nicht bereit, in den weiteren Netzausbau zu investieren.

„Der Landkreis Karlsruhe investiert daher in ein kreisweites Backbone-Netz mit Anschlüssen in jedem Ortsteil, um eine flächendeckende Grundversorgung von 50 Mbit/s in jedem Ortsteil zu ermöglichen. Der innerörtliche Ausbau erfolgt dann durch die Städte und Gemeinden mit Unterstützung des Landkreises“, erklärte Kreisrat Deuschle.

Im Jahr 2015 hat sich der Gemeinderat der Stadt Waghäusel auf eine Strategie zum Breitbandausbau verständigt. Zunächst erfolgte die Auftragsvergabe zur Erstellung eines Masterplans für das gesamte Stadtgebiet. Die erste Phase des Ausbaus sieht die Mitverlegung von Leerrohren für die Breitbandinfrastruktur in Neubaugebieten im Zuge der Erschließung vor. Dazu kommt die Verlegung im Bestand im Zuge von Straßen- und Gehwegsanierungen. Begonnen wird ein priorisierter Ausbau der am meisten unterversorgten Bestandsgebiete. Nachgeordnet erfolgt dann der mittel- bis langfristige Ausbau der übrigen Gebiete, abhängig von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt.

„Die kurzfristigen Nettoausbaukosten liegen bei rund 4,3 Millionen Euro für die erste Ausbaustufe, langfristig werden mindestens weitere 18, 3 Millionen Euro notwendig sein“, erläuterte Thomas Deuschle die Investitionssummen für den Glasfaserausbau in Waghäusel. Zunächst werden rund 7,4 Kilometer Kabellänge in Kirrlach und Wiesental verlegt.

Zunächst werden die innerörtlichen Anschlüsse an das Glasfasernetz errichtet (POP), an die dann die Verteiler für bestehende Kupferkabel (KVZ) oder neue Glasfaserleitungen (RVt) angeschlossen werden. Direkte Glasfaseranschlüsse an die neuen Glasfaserzuleitungen sind für Privathaushalte allerdings aus rechtlichen Gründen bisher nicht möglich, wenn dies bereits über einen Anschluss mit mindestens 30 MBits/s verfügen. Netzbetreiber und Anbieter für schnelle Verbindungen durch die Glasfaseranschlüsse ist die saarländische Firma Innexio. Sie hat die Ausschreibung des Landkreises gewonnen.

„Während der Stadtteil Waghäusel durch Kabelanschlüsse bisher ganz gut mit schnellem Internet versorgt ist, liegt der erste Ausbauschwerpunkt in den besonders schlecht versorgten Gebieten in Kirrlach und Wiesental“, berichtete Thomas Deuschle.

In der Diskussion nach dem sachkundigen und ausführlichen Vortrag wurde deutlich, wie groß der Bedarf an einer akzeptablen Breitbandversorgung bei Privatpersonen und Gewerbetreibenden in der Stadt ist. In einigen Teilen liegt die Bandbreite noch unter 5 Mbit/s und weit und 50 oder gar mehr als 100 Mbit/s, wie sie in Ballungsgebieten inzwischen oft Standard sind.

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