Gefahr noch nicht beseitigt

Gefahrenpunkt an der Kronauer Straße

Da das Thema „Gefahrenpunkt am Ortsausgang der Kronauer Strasse“ bei den Haushaltsberatungen des Gemeinderates nochmals aufgegriffen wurde und neben CDU und JL inzwischen auch die NEW das Thema für sich entdeckt hat, hier ein kleiner Überblick über den Sachstand:

Bereits im April 2017 hatte die CDU den nicht benutzbaren Gehweg am Ortsausgang Richtung Kronau in Kirrlach im Rahmen der „Tour de Städtle“ der Projektgruppe Stadtentwicklung aufgegriffen und öffentlich auf die unhaltbare Situation aufmerksam gemacht. Daraus entstand ein Antrag durch die Projektgruppe, der von der CDU-Gemeinderatsfraktion im Mai 2017 an die Verwaltung gestellt wurde. Den Antrag findet man hier.

Auf mehrmaliges Nachhaken von Seiten der CDU-Fraktion hinsichtlich des Antrags wurde von Seiten der Stadtverwaltung auf die Eigentumsverhältnisse hingewiesen. Der Gehweg befindet sich in Privatbesitz und daher – so die Aussage der Verwaltung – könne die Stadt nichts machen.

Als der Eigentümer einen Antrag auf eine Bebauungsplanänderung stellte, erklärte die Verwaltung auf erneute Nachfrage der CDU-Fraktion “ sie hoffe, dass im Zuge der Genehmigung etwas getan werden könne“. Seither wurde die CDU-Fraktion von der Verwaltung über keinen neuen Sachstand informiert. Auf derartige Informationsdefizite von Seiten der Verwaltung hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Uli Ross bei der Haushaltsverabschiedung in seiner Haushaltsrede nochmals kritisch hingewiesen. Die CDU hofft nun, das die Verwaltung sich aktiv um das Thema kümmert und den Gemeinderat regelmäßig über den Sachstand informiert. Die Unterstützung der CDU hat sie dafür.

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Spielplätze ganz unterschiedlicher Qualität

Die Spielplatztester waren in den beiden Stadtteilen Kirrlach und Wiesental unterwegs.

Kinder testeten in Wiesental und Kirrlach

Bei zwei Tests in den Stadtteilen Kirrlach und Wiesental wurden jeweils mehrere Spielplätze angefahren und von den Kindern bespielt. Anschließend bewerteten die Kinder die Spielplätze und die vorhandenen Spielgeräte anhand ihrer Eindrücke. Dabei sagten sie deutlich, was ihnen gefiel und was ihnen nicht so zusagte. Auch die begleitenden Eltern gaben ihre Eindrücke offen wieder.

„Es gibt Familien die lieber in Nachbargemeinden auf den Spielplatz gehen, weil das Angebot dort für ihre Kinder entweder altersgerechter oder für die Kids generell attraktiver ist“, erklärte Jochen Müller, nach vielen Gesprächen mit den Eltern.

Bei der Aktion „Spielplatztester gesucht“ der Projektgruppe „Mensch und Gesellschaft“ wurde vor allem von den Kindern in Wiesental deutlich weniger bemängelt als einige Wochen zuvor in Kirrlach. Durchweg wurden die Spielplätze in Wiesental besser bewertet. Sie sind meist attraktiver gestaltet und dort gibt es im Gegensatz zu Kirrlach überall genügend Sitzmöglichkeiten.

Insgesamt aber wünschen sich die Kinder überwiegend modernere Geräte wie Bodentrampoline oder größere Klettergerüste mit Röhrenrutschen. Bei den Kindern stehen aber auch schönere Sandkästen mit Wasser und Matsch sowie Schaukeln für jedes Alter hoch im Kurs. Gerade die größeren Kinder waren von den vorhandenen Spielgeräten eher schnell gelangweilt. In Wiesental wurden auch Tischtennisplatten vermisst. Zwar gibt es im Stadtteil Wiesental Basketballkörbe, um dort jedoch richtig spielen zu können, wäre ein glatter Untergrund notwendig, sonst sind sie weitgehend nutzlos.   

Den Eltern fehlten bei der Testtour von Spielplatz zu Spielplatz vor allem Sitzmöglichkeiten mit Tischen und Schatten spendende Bäume oder durch Sonnensegel. Zum Teil gibt es Sträucher mit Stacheln, an denen sich Kinder verletzen können. „An manchen Stellen müsste das Unkraut früher entfernt und die Rasenflächen gewässert werden“, lautete ein Hinweis. An manchen Spielplätzen wurden auch Gefahrenstellen gerade für Kleinkinder festgestellt. Die Projektgruppe will die Einzelergebnisse auch der Stadtverwaltung zur Verfügung stellen, damit diese die Vorschläge bei nächster Gelegenheit berücksichtigen kann.

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CDU Waghäusel geht auf „Tour de Städtle“

Im Rahmen der CDU-Projektgruppen lädt der CDU Stadtverband Waghäusel am Sonntag, 29. April wieder alle Mitglieder und interessierten Einwohner zu einer Fahrradtour durch alle Stadtteile ein. Dabei geht es darum, Entwicklungs­möglichkeiten jeglicher Art zu entdecken oder gemeinsam vor Ort anzuschauen.

Start ist um 14 Uhr in Kirrlach bei der CDU-Vorsitzenden Ursel Scheurer in der Schlossstraße 7.

Abschlussvesper und Besprechung der Erkenntnisse gibt es in der SSV-Gaststätte „Zum Stadtbräu“ ab ca. 18 Uhr. Wer nicht an der Radtour teilnehmen kann, ist auch hierzu herzlich eingeladen.

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