Entwicklung der Ortsmitte in Wiesental im Fokus

Entwicklung der Ortsmitte in Wiesental im Fokus Die innerstädtische Entwicklung der Ortsmitte in Wiesental steht im Fokus eines Workshops des Arbeitskreises Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung der Stadt Waghäusel am 19. Oktober. Neben Vertretern der Stadtverwaltung und des Gemeinderats sind auch Einwohner sowie Vertreter von Vereinen, Handwerk und Gewerbe eingeladen. Auch Mitglieder der Projektgruppe „Stadtentwicklung“ werden am Workshop teilnehmen. Die Projektgruppe ist eine der drei Projektgruppen der CDU Bürgerwerkstatt. Neben regelmäßigen Treffen organisieren die Mitglieder der Projektgruppe auch die jährlich im Frühjahr stattfindende Radtour „Tour de Städtle“ durch alle Stadtteile. Gerade diese Fahrradtour bietet eine sehr gute Gelegenheit, sich vor Ort die Gegebenheiten anzuschauen und Ideen für Veränderungen und Gestaltung zu entwickeln. Die Projektgruppenmitglieder sind somit bestens vorbereitet auf den Workshop und freuen sich auf den Austausch mit den anderen Teilnehmern. Zur Vorbereitung des Workshops möchte die Projektgruppe allen Einwohnern die Gelegenheit bieten, sich bereits im Vorfeld einzubringen und lädt zu einem Treffen am Mittwoch, 10. Oktober um 19 Uhr in die Gaststätte Adria in Wiesental ein. Alle sind herzlich eingeladen; nutzen Sie diese Gelegenheit und schauen Sie vorbei.

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Bedarf an städtischer Entwicklung in Waghäusel

CDU stellte bei kommunalpolitischer „Tour de Städtle“ Mängel und Entwicklungsmöglichkeiten fest

Tour de Städtle

Die CDU Waghäusel und die Gemeinderatsfraktion haben zusammen mit interessierten Bürgern eine kommunalpolitische Fahrradtour durch das Stadtgebiet unternommen.

Knapp 20 Teilnehmer konnte die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer zu der Radtour von Wiesental über Kirrlach bis nach Waghäusel begrüßen. Die Strecke hatten Claudia Schmaus und Fraktionsvorsitzender Uli Ross auf der Basis von Vorschlägen der Mitglieder festgelegt.

„Wir haben festgestellt, dass unsere Stadt in allen drei Stadtteilen Entwicklungspotenzial hat“, so die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer. „Es müssen nicht immer die großen und teuren Baumaßnahmen sein, die unsere Stadt lebenswerter machen. Manchmal reichen auch schnell umsetzbare kleine Verbesserungen“ so die Vorsitzende.

Ein Sicherheitsproblem ist beispielsweise der Ortsausgang in Kirrlach in Richtung Kronau. Während für die Ausfahrt der Ostendstraße auf die Kronauer Straße schon lange ein Verkehrsspiegel gefordert wird, ist der gegenüberliegende Fußweg für Fußgänger nicht begehbar, sondern vor einem Autohandel sogar durch Hindernisse versperrt. Schüler oder ältere Leute müssen zunächst die Straßenseite ohne Überweg wechseln, um dann über den Zebrastreifen wieder auf den Weg zur Bushaltestelle wechseln zu können.

Gefährliche Situationen können sich auch im Stadtteil Wiesental ergeben. An den Abgängen vom Bahnsteig des Wiesentaler Bahnhofs zur Straße fehlt jegliche Beleuchtung. Abends müssen Reisende im Dunkeln die Treppen oder die Rampe nutzen, darüber hinaus ist der Handlauf der Treppe viel zu hoch angebracht.

Auch an der Bushaltestelle an der Philippsburger Straße beim Friedhof fehlt bei den Fahrradständern eine Beleuchtung.

„Wir haben vor allem im Verkehrsbereich und den Wohngebieten einige Situationen und Zustände gesehen, die Verbesserungswürdig sind“, so Fraktionsvorsitzende Uli Ross. „Es gibt zum Beispiel zugeparkte Wohnstraßen, auch aufgrund von dichter Bebauung mit zu wenigen Stellplätzen und Situationen die Verkehrslärm und gefährliche Situationen begünstigen“, so Ross.

Dokumentieren konnten die CDU-Aktivisten auch zahlreiche Graffitis an öffentlichen und privaten Wänden, ungepflegte Baumscheiben, zu niedrige Bordsteine an Bushaltestellen und in einigen Straßenzügen ungepflegte oder fehlende Grünstreifen.

Parkflächen sind in den beiden großen Stadtteilen teilweise problematisch. In Kirrlach sind Parkflächen bis direkt zu den Querstraßen ausgewiesen, so dass das Sichtfeld stark eingeschränkt ist, wenn man aus der Querstraße in die Hauptstraße einbiegen möchte.

Die Anordnung der Parkplätze ist oft nicht zweckmäßig, entweder aufgrund von störenden Straßenlaternen, durch zu schmale Parkplätze entlang eines Entwässerungsgrabens oder falsche Anordnung der Stellflächen.

In Wiesental erscheint ein Parkverbot vor der alten Bolandenschule sinnvoll, da der Schulbus dort in zweiter Reihe parken muss und Rettungsfahrzeuge durch die zugeparkte Hofeinfahrt möglicherweise behindert werden.

Auch hier reichen ausgewiesene Parkplätze direkt bis an den Zebrastreifen heran. Dadurch ergibt sich ein stark eingeschränktes Sichtfeld für die Kinder, die den Zebrastreifen überqueren möchten.

„Die dokumentierten Themen werden wir in der Projektgruppe weiterbearbeiten. Am Ende sollen Anträge zur Einreichung im Gemeinderat stehen“, erklärte Projektgruppenleiterin Claudia Schmaus. Dabei sollen Lösungsmöglichkeiten und Finanzierungsvorschläge erarbeitet werden.

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