CDU Waghäusel zieht positive Bilanz und stellt sich neu auf

Kommunalpolitische Arbeit steht im Mittelpunkt der neuen Vorstandschaft

Die neugewählte Vorstandschaft der CDU Waghäusel

Die CDU Waghäusel hat eine positive Bilanz ihrer Arbeit der letzten beiden Jahre gezogen. Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen stellte sich der Stadtverband mit einer neuen Vorstandschaft auch im Hinblick auf die Kommunalwahlen in zwei Jahren neu auf.

Im voll besetzten Vereinsheim des FV 1912 Wiesental hörten die Mitglieder eine eindrucksvolle Bilanz der Vorsitzenden Ursel Scheurer.

„Wir haben trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie eine intensive Parteiarbeit gemacht, erfolgreiche Wahlkämpfe bestritten und uns den Bürgern als kommunalpolitische Kraft präsentiert, die Waghäusel aktiv im Sinne der Bürger gestaltet“, erklärte Ursel Scheurer in ihrem Rechenschaftsbericht.

Ein großer Teil der Aktivitäten fand im Rahmen der Wahlkämpfe seit der letzten Wahlmitgliederversammlung 2018 statt. Als besonderen Erfolg hob Ursel Scheurer die Wahl von CDU-Kreisrat und Bürgermeister Thomas Deuschle zum Oberbürgermeister hervor.

Die Vorsitzende wies in ihrem Bericht auf die Aktivitäten der CDU-Bürgerwerkstatt und ihrer Projektgruppen hin, erinnerte an die erfolgreiche Schwarzbierfest-to-go-Aktion, die Teilnahme am Ferienprogramm und die Kundgebung bei der Eremitage mit Friedrich Merz.

Thomas Deuschle bedankte sich in seinem Grußwort für die „großartige Unterstützung“ bei seiner Wahl zum Oberbürgermeister. Er lobte die schon seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit zwischen ihm, der CDU-Gemeinderatsfraktion und dem CDU-Stadtverband. Dies wünsche er sich auch für die Zukunft bei seiner Arbeit als Oberbürgermeister und den anstehenden großen Aufgaben für die Stadt und den gesamten Gemeinderat.

Thomas Deuschle übernahm auch die Durchführung der Neuwahlen des Vorstands, aus dem einige „altgediente“ Vorstandsmitglieder ausschieden. Das neue Gremium besteht aus vielen bewährten Kräften und wurde durch sechs neue Vorstandsmitglieder belebt und verjüngt.

Als Vorsitzende wurde Ursel Scheurer wiedergewählt, die das Amt seit 2014 innehat. Ihre Stellvertreter sind Jörg Knebel, Heiko Mail und Jochen Müller. Im Amt bestätigt wurde Schatzmeisterin Nicole Heissler, ebenso wie Pressereferent Jürgen Scheurer. Neuer Schriftführer ist Jimmy Jüttner. Als Internetbeauftragter wurde Jörg Marshall gewählt und neue Mitgliederbeauftragte wurde Susanne Diesing. Komplettiert wird die Vorstandschaft von den Beisitzern Nicole Anders, Ingrid Exle, Linda Hauck, Silke Müller, Sabine Mayer, Fabian Metzger, Stefan Lichtblau, Elena Raqui, Marvin Machauer und Daniel Schweickert.

Ursel Scheurer würdigte die langjährige Arbeit der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder. Dazu gehörten allen voran der „alte Haudegen“ Altstadtrat Paul Marx und der langjährige stellvertretende Vorsitzende Ernst Schuhmacher, sowie Michael Hörner und André Jackwerth. Verabschiedet wurde auch der langjährige Stadtrat Manfred Klein, der Ende des Jahres 2021 aus dem Gemeinderat ausgeschieden war.

Ursel Scheurer, Paul Marx, Manfred Klein, Ernst Schuhmacher, Heiko Mail

Die CDU Waghäusel sieht sich nach der Mitgliederversammlung für die Zukunft gut aufgestellt. „Viele Kandidaten der letzten Kommunalwahl sind inzwischen im Stadtverband aktiv und werden sich weiter engagieren. Wir haben ein sehr motiviertes Team, mit dem die politische Arbeit viel Spaß macht. Wir werden ein umfangreiches Programm mit Aktivitäten starten“, erklärte Ursel Scheurer. Eine der Projekte ist das Festival der Demokratie, das die CDU initiiert hat und zusammen mit der SPD im Juni veranstaltet wird.

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CDU Fraktion behält das Heft des Handelns in der Hand.

Während andere befürchten, mit dem Antrag der CDU Fraktion auf Durchführung eines Bürgerentscheids das Heft aus der Hand zu geben, teilen die Mitglieder der CDU Fraktion diese Auffassung nicht.

„Im Gegenteil,“ so Fraktionsvorsitzender Uli Roß, es ist es unser Anliegen, alle Bürgerinnen und Bürger und deren Meinungen zu berücksichtigen. Deshalb sind wir gerne bereit, die Fragestellung des Bürgerentscheids neben dem Gemeinderat auch mit der IG Tiefengeothermie als Unterstützerin des Bürgerbegehrens abzustimmen.

Diese Bereitschaft wurde auch gegenüber der Stadtverwaltung erklärt, die mit der Deutschen Erwärme als mögliche Betreiberin eines Geothermiekraftwerks und mit der IG Tiefengeothermie in Verhandlungen steht. Die Forderung der CDU Fraktion ist eine ausgewogene Information der Bürgerinnen und Bürger Waghäusels in einer oder mehreren von der Stadt organisierten Veranstaltungen. Es geht um die Frage, ob die Stadt der Deutschen Erdwärme stadteigene Grundstücke zum Zweck der Errichtung und des Betriebs eines Geothermiekraftwerks zur Verfügung stellen soll.

Die Risiken und Vorteile für die Waghäuslerinnen und Waghäusler müssen so aufbereitet werden, dass sich alle, die sich am Bürgerentscheid beteiligen wollen, umfassend informieren können, bringt Stadtrat Jochen Müller die Haltung der CDU Fraktion auf den Punkt. (ur)

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Stellungnahme der CDU Fraktion zur Evaluation Waldkindergarten und Suche weiterer Standort


„Die Evaluation war ein Antrag der CDU Fraktion, um einen Waldkindergarten zu
ermöglichen, begann CDU Fraktionsvorsitzender Uli Roß die Stellungnahme für
seine Fraktion. Gegen die Stimmen der CDU hatte die Mehrheit des Gemeinderats
zunächst einen ungeeigneten Träger ausgewählt. „Erst im zweiten Anlauf wurde
dann der von der CDU favorisierte Träger „Postillion“ bestimmt und der Waldkindergarten konnte seinen Betrieb starten,“ ergänzte Stadträtin Nicole Heißler den zeitlichen Ablauf des Entstehens während einer Besprechung.

Uli Ross
Uli Ross, Vorsitzender der CDU-Fraktion

„Aber der Zeitverzug war zu beklagen und verzögerte die Standortwahl und die Aufnahme des
Betriebs, so Nicole Heißler weiter. Roß weiter in seiner Stellungnahme: „Wir freuen uns über Erfolg des Waldkindergartens und stimmen zu, einen weiteren Standort zu suchen. Den Eltern
danke ich im Namen der CDU Fraktion für ihre Unterstützung, den Erzieherinnen und
Erziehern für ihre erfolgreiche Arbeit.“


Auch stimmte die CDU Fraktion dem letzten Satz der Beurteilung der Elternvertreter
vollumfänglich zu. Zitat:: „Bei einer Standortsuche für eine zweite Waldkindergartengruppe am Standort Waghäusel sollte nach einem ausreichend großen Standort für zwei vollständige
Gruppen gesucht werden. Sobald die Standortsuche abgeschlossen ist, sollen die zu
diesem Zeitpunkt betroffenen Eltern erneut befragt werden, wie sie sich zu einem
Umzug positionieren.“

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