CDU Bundesparteitag in Hannover

Beim Bundesparteitag in Hannover hat die CDU am vergangenen Wochenende eine neue Grundwertecharta beschlossen. Dieses Papier gibt die Leitlinien für das neue Grundsatzprogramm vor, welches bis Anfang 2024 erarbeitet werden soll. Weitere Highlights waren neben einer Grundsatzrede von Parteichef Friedrich Merz und einem Redebeitrag von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Neuwahl der aus Baden-Württemberg stammenden stellvertretenden Generalsekretärin Christina Stumpp.

Beim Parteitag in Hannover war die CDU Waghäusel mit Nicole Heißler vertreten.

Nicole Heißler Hannover 2022
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Spannender Nachmittag im „Lernort Natur“

In diesem Jahr hatte Jäger Hans Säubert eine tolle Überraschung für die Teilnehmer des CDU-Ferienprogramms vorbereitet. Beim Treffpunk im Wald wurden die Kinder vom Team „Lernort Natur“ der Jägervereinigung Bruchsal erwartet. An verschiedenen Stationen erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über einheimische Wildtiere und Waldbäume. Mit dabei hatte das Team den Wagen der Kreisjägervereinigung, in dem die Kinder viele Tierpräparate und anderes Anschauungsmaterial bestaunen konnten. Daneben begeisterten die Naturpädagogen der Jägervereinigung Bruchsal Dirk Becker und Björn Heneka die Mädchen und Buben mit tollen Spielen und Erzählungen, so dass die Informationen sehr spannend und abwechslungsreich vermittelt wurden. Die Kinder haben einiges über den Wald und die Tiere gelernt. Egal ob Fuchs, Dachs, Wildschwein oder Reh, alle Kinder waren sehr wissbegierig und aufmerksam. Den Waldpädagogen war es auch wichtig, den Kindern einen verantwortungsvollen und achtsamen Umgang mit der Natur näher zu bringen und dass es selbstverständlich sein sollte, keinen Müll im Wald liegen zu lassen. Bei jedem Aufenthalt im Wald sollte man daran denken, dass wir Menschen nur Gäste bei den Waldbewohnern sind und uns dementsprechend verhalten.

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Gasumlage ist eine Ohrfeige für Verbraucher

( Bericht von Uli Roß)

Vor fünfundzwanzig Jahren wurde in Waghäusel und andernorts ein weitgehend flächendeckendes Gasversorgungsnetz ausgebaut und für Gas als „effizienteste fossile Energie- und Wärmeversorgung“ geworben. Das Risiko der Abhängigkeit von ausländischen Gaslieferanten war bekannt und wurde bewusst in Kauf genommen.  

Mit Abhängigkeiten kannte man sich aus, auch der Bezug von Erdöl machte und macht uns vom Ausland abhängig. Importunternehmer wie Uniper wurden zur Versorgung des Marktes gegründet und erzielten jahrzehntelang Gewinne. Unternehmerische Risiken sind bei jedem Klein- und mittelständischen Betrieb aus Gewinnen der Vor- oder der Folgejahre zu decken, ein üblicher, tausendfach praktizierter Ausgleich.

Anders verhält es  sich bei unvorhersehbaren Risiken wie Kriegen, Pandemien oder vergleichbar nicht zu erwartenden Katastrophen. Da springt wie im Fall Lufthansa, als wegen Corona keine Flugreisen möglich waren, der Staat ein. Zeitlich befristet und mit entsprechenden Auflagen, „damit das System nicht zusammen bricht“.  Nicht so bei Gasimporteuren. Die werden durch eine Umlage zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher am Leben gehalten werden. Durch zusätzliche Erhöhung der Gaspreise werden die Verbrauchenden dann in wenigen Monaten noch einmal mehr belastet. „Die Sorgen und Nöte der weniger betuchten Bürgerinnen und Bürger und der kleinen Stadtwerke „werden ernst genommen, Belastungen werden abgemildert“, beteuert der Bundeskanzler. Auch hier könnte wie bei Lufthansa der Staat Überbrückungshilfe geben anstatt Bürgerinnen, Bürger und Stadtwerke im Regen stehen zu lassen und dann zu versuchen, mit einem Regenschirm dafür zu sorgen, dass sie keine nassen Füße bekommen. Ein städtisches Nahwärmenetz, gespeist mit regenerativer Energie unter dem Dach von Waghäuseler Stadtwerken könnte zumindest die Bürgerinnen und Bürger Waghäusels unabhängiger machen von den Kapriolen des Weltgeschehens und der Bundesregierung

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