Weiches Wasser für Waghäusel

Zentrale Wasserenthärtung soll Umwelt schützen und Geld sparen

Die CDU Waghäusel fordert in ihrem Kommunalwahlprogramm eine zentrale Wasserenthärtung für den Zweckverband Wasserversorgung Lusshardt. In zwei Informationsveranstaltungen mit fast 300 interessierten Bürgern hat die CDU über die Thematik informiert. Jetzt hat eine private Initiative Informationen zum Thema zusammengetragen. Wer sich weiter über das Thema informieren will, findet hier eine tolle Internetseite zum Thema: www.weicheswasser.org

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„Weiches Wasser“ soll Bürgern Geld sparen und die Umwelt schonen

Dr. Sebastian Hesse erläuterte alle Aspekte einer zentralen Wasserenthärtung

Großer Zuspruch Informationsveranstaltungen der CDU Waghäusel zu zentraler Wasserenthärtung

Insgesamt haben fast 200 Bürger die beiden Informationsveranstaltungen der CDU Waghäusel über eine mögliche zentrale Wasserenthärtung besucht. Die CDU Waghäusel hatte im Kirrlacher Pfarrzentrum zum zweiten Mal zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um über Vor- und Nachteile einer zentralen Wasserenthärtungsanlage und den aktuellen Planungsstand beim Wasserzweckverband Lusshardt zu informieren.

„Wir wollen den Bürgern eine sachliche und objektive Information bieten, um alle Aspekte rund um das weiche Wasser und eine zentrale Wasserenthärtung transparent zu machen. Dazu gehören vor allem die technischen Auswirkungen, aber auch eine Transparenz über Kosten und Einsparungen, erklärte Ernst Schuhmacher in seiner Begrüßung.

Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer steht dem Projekt sehr positiv gegenüber, wie Vorher-/Nachher-Befragungen ergaben. Vor den jeweiligen Informationen waren 4% der Bürger kritisch gegenüber der zentralen Wasserenthärtung, 23% unentschieden und 73% standen dem Vorhaben positiv gegenüber. Nach den Informationsveranstaltungen waren 83% dafür, 10% noch immer unentschlossen und 7% dagegen.

Den aktuellen Stand des Verfahrens hatte Ernst Schuhmacher erläutert, der erklärte, dass auf seinen Antrag der Beschluss des Zweckverbandes, zuerst die Bürger zur zentralen Wasserenthärtung zu befragen, ohne vorher die Fakten durch ein Gutachten geklärt und die Bürgerschaft darüber ausführlich informiert zu haben, zurückgezogen wurde.

Als sachkundigen Experten hatte die CDU in Kirrlach erneut den promovierten Wasserexperten Sebastian Hesse vom Technologiezentrum Wasser (TZW) in Karlsruhe eingeladen. Er erläuterte in seinem Vortrag ausführlich die verschiedenen möglichen Verfahren, die es ermöglichen den Härtegrad des Wassers durch eine zentrale Wasserenthärtung auf unter zehn Grad zu senken.

Membranfiltration ist vorteilhaftes Verfahren

„Für den Zweckverband Lusshardt empfiehlt sich die Membranfiltration, wie sie auch von den meisten umliegenden Kommunen zur zentralen Wasserenthärtung eingesetzt wird. Das hat auch Vorteile für den Fall, dass einmal ein Austausch zwischen den Wassernetzen notwendig werden sollte“, erläuterte Sebastian Hesse.

An die Bürger mit einer eigenen Kleinanlage gerichtet, stellte der Referent auch die Mehrkosten eines privaten Ionentauschers im Vergleich zur zentralen Enthärtung einander gegenüber. Bei der Großanlage direkt am Wasserwerk liegen die Kosten zwischen 30 und 50 Cent je Kubikmeter Trinkwasser, das bedeutet im Jahr einen Betrag von 15 bis 45 Euro je Bürger. Beim Ionenaustausch im Privathaushalt liegen die Investitionskosten bei einem Euro je Kubikmeter und rund 90 Cent für Wartung und Betrieb, was im Jahr Kosten von rund 95 Euro bedeutet.

Zentrale Wasserenthärtung spart den Bürgern Geld

„Den höheren Kosten durch die Investition in eine zentrale Anlage stehen Einsparungen von etwa 50 Cent je Kubikmeter oder 27 Euro je Bürger und Jahr und weiteren individuellen Einsparungen von 20 bis 40 Euro im Jahr gegenüber“, rechnete der Wasserexperte vor.

Der Vortrag machte deutlich, dass eine zentrale Enthärtung des Trinkwassers ökonomische Vorteile für den Einzelnen hat, da die durchschnittlichen Mindesteinsparungen bei rund 50 Cent je Kubikmeter Wasser liegen. Die Reduzierung des. Chemikalieneinsatzes und der Wegfall der erheblichen Salzbelastung als Abfallprodukt aus den privaten Kleinanlagen in unseren Gewässern wäre auch aus umweltpolitischen Gesichtspunkten außerordentlich sinnvoll.

„Die Kosten für die Investition müssen aber gemeinschaftlich getragen werden und der Realisierungaufwand hängt immer von standortspezifischen Gegebenheiten ab. Daher sollte die Machbarkeit vorab technisch und wirtschaftlich objektiv geprüft werden. Dann können auch die genauen Kosten ermittelt werden“, so Referent Hesse.

Wie schon zuvor in Wiesental konnte Hesse im Anschluss an seinen informativen Vortrag zahlreiche Fragen der interessierten Bürger beantworten. Dabei gab es auch viele sachkundige Hinweise.

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Bürgerinformation über zentrale Wasserenthärtung

CDU Waghäusel informiert bei einer Fachveranstaltung die Bevölkerung

Die CDU Waghäusel informiert seit Wochen über eine zentrale Wasserenthärtung für das Einzugsgebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung Lusshardt. Nach vielen Vorstößen der Gemeinderatsfraktion wurde erreicht, dass der Zweckverband Mittel bereitstellt, um die erforderlichen wasserrechtlichen Genehmigungen beantragen zu können. Nun will die CDU erst alle Fakten klären, die Bevölkerung informieren und beteiligen und dann entscheiden.

„Die richtige Vorgehensweise kann nur sein, erst ein unabhängiges Fachgutachten zu Technik und Kosten einzuholen, dann die Bürger sachlich zu informieren und danach eine Entscheidung unter Beteiligung der Bürger zu treffen“, erklärt CDU-Wasserexperte Ernst Schuhmacher.

Die CDU Waghäusel veranstaltet daher für die Bevölkerung am Freitag, 15. März 2019 um 19 Uhr im Pfarrzentrum Alfred-Delp-Haus in Kirrlach eine Informationsveranstaltung zum Thema „Weiches Wasser“.

Referent ist der unabhängige Wissenschaftler Sebastian Hesse vom Technologiezentrum Wasser (TZW). Er erklärt die Funktionsweise und Auswirkungen einer zentralen Wasserenthärtungsanlage und steht ebenso wie die CDU-Stadträte für Fragen zur Verfügung.

Mit einer Enthärtung des Brauchwassers auf einen Wert unter 10 Grad deutscher Härte sparen die Bürger in Waghäusel und Hambrücken nach Auffassung der CDU bares Geld. Sie sollen von einer zentralen Wasserenthärtung profitieren in und können dann auf Hausanlagen zur Wasserenthärtung für mehrere tausend Euro verzichten.

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