CDU Waghäusel geht mit einem Plan ins neue Jahrzehnt

Bürger sollen noch mehr in die kommunale Parteiarbeit einbezogen werden

Die CDU Waghäusel nimmt sich mit dem Start in das neue Jahrzehnt einige grundsätzliche Themen der Stadt wie Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und innerstädtische Verkehrspolitik vor.

Die Jahresplanung des CDU Stadtverbandes stand im Mittelpunkt der öffentlichen Versammlung im Vereinsheim des FV 1912 Wiesental. Zahlreiche Mitglieder des Verbandes sowie der Bürgerwerkstatt folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, ihre Ideen und Vorschläge für die weitere Parteiarbeit einzubringen. 

„Besonderen Handlungsbedarf sehen wir bei den Themen „Weiches Wasser“, kommunaler Wohnungsbau, Verkehrs- und Parkkonzepte sowie der Wirtschaftsförderung. Eine aktive Einbeziehung der Einwohner sollte hierbei für alle Beteiligten eine Selbstverständlichkeit sein“, führte die Vorsitzende der CDU Ursel Scheurer aus.

Die Aktivitäten der CDU-Bürgerwerkstatt, in denen sich mittlerweile sehr viele interessierte Einwohner ohne Parteibuch engagieren, ergänzen das Jahresprogramm. Hierbei soll der Fokus in diesem Jahr neben der Stadtentwicklung auf das Thema Wirtschaft gelenkt werden.

Der Gemarkungsputz und das Ferienprogramm der Stadt Waghäusel sowie das Grillfest „Wild gegrillt“ und das Schwarzbierfest sind, wie in den vergangenen Jahren, fester Bestandteil der CDU-Jahresplanung. Darüber hinaus wurden einige Ideen für weitere Veranstaltungsformate eingebracht, die man in den nächsten Wochen weiterentwickeln möchte.

Neben der Jahresplanung standen auch Themen und Inhalte im Mittelpunkt, die im Rahmen von Klausurtagungen gemeinsam mit Vorstandschaft, Fraktion, Projektgruppen und ehemaligen Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten diskutiert werden sollen. Dazu gehören unter anderem der öffentliche Personennahverkehr, die Entwicklung des Geländes der Eremitage und grundlegende Themen wie Schulpolitik und Klimaschutz.

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Die CDU Waghäusel trauert um den ehemaligen Stadtrat Gunther Borel.

Gunter Borel

Vollkommen unerwartet verstarb unser hoch geschätzter ehemaliger Fraktionskollege Gunther Borel. Sein ausgleichendes Wesen, seine überzeugenden Stellungnahmen, die er auf umfangreichem Fachwissen gründete, und sein stets freundliches und zuvorkommendes Wesen verhalfen Gunther zu hoher Wertschätzung und Anerkennung weit über die Fraktions- und Gemeinderatsgrenzen hinaus. Auch nach seiner Amtszeit, die am 30. Juni 2019 endete, unterstützte Gunther die Arbeit der CDU. Wir haben ihn gerne und oft um seinen Rat und seine Meinung gebeten. Gunther wird uns im kommunalpolitischen Tagesgeschäft, auch in anschließenden gemütlichen Gesprächsrunden fehlen! Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Marina, seinen Kindern und seiner Enkeltochter Elisa, von der er gerne mit Stolz erzählte.

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Die CDU ist die Kinderschutzpartei in Waghäusel

Uli Ross
Uli Roß

Der ursprünglich als Vorschlag der CDU Projektgruppe Mensch und Gesellschaft an die Gemeinderatsfraktion gerichtete Vorschlag, die Stadt möge sich am Projekt „Notinsel“ der Stiftung Hänsel und Gretel beteiligen, führt zur Verbesserung des Kinderschutzes in Waghäusel. Am 28. Juli 2019 stellte die CDU Fraktion einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat. „Während der Beratung im zuständigen Ausschuss wurde auch das durch Schulungsmaßnahmen weitergehende Projekt „Kinderschutzräume“ eines Wagäuseler Anbieters angesprochen. „Natürlich habe ich dem weitergehenden Vorschlag im Ausschuss zugestimmt, denn das Projekt „Kinderschutzräume“ bietet wie „Notinsel“  bedrohten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Schutz vor einer Bedrohung zu finden,“ erläuterte Fraktionsvorsitzender Uli Roß seine Kompromissbereitschaft. „Für die CDU Fraktion ist der Schutz von bedrohten Kindern und Jugendlichen wichtig, deshalb haben wir die Initiative im Gemeinderat ergriffen,“ begründet Roß den CDU Antrag, dem die Gemeinderäte in seiner Intention zugestimmt haben.

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