Auf den Spuren der alten Römer

Lothar Weis mit einer seiner römischen Maschinen

Mitglied des Monats Lothar Weis

Wie konnten die Ägypter Pyramiden bauen und die Römer ihre großen Bauwerke und Arenen konstruieren? Diese Fragen beschäftigen unser Mitglied Lothar Weis seit Jahrzehnten neben seinem Engagement in der CDU Waghäusel. In seiner Freizeit widmet er sich mit großer Leidenschaft der römischen Geschichte und den Techniken der alten Römer.

Der ehemalige Lehrer, der sich selbst als „Experimentellen Archäologen“ bezeichnet, hat über die Jahre verschiedene Mess- und Arbeitsgeräte eigenhändig nachgebaut. Mit seinen so entstandenen „Ausstellungen zum Anfassen und Experimentieren“ begeistert er Menschen, vor allem Schülerinnen und Schüler, für die römische Geschichte und die damaligen Techniken, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Italien, der Schweiz und in Österreich. Neben seinem Lehrauftrag an der PH Karlsruhe ist der rüstige Pensionär auch Ehrenmitglied bei der „Associazione Convivium Avezanno“.

Ziel des 82-jährigen ist es, seine Ausstellungen als „Zentrum für Experimentelle Archäologie“ den Waghäuseler Schulen oder einer anderen Bildungseinrichtung zu vermachen, um so die Geschichte den nachfolgenden Generationen anschaulich und praxisnah näherzubringen. Ebenso ist es ein Anliegen von Lothar Weis, die Bedeutung des Wagbachkastells aus dem Jahre 82 nach Christus und den wichtigsten römischen Verkehrsknotenpunkt in Nordbaden zwischen den Städten Straßburg, Heidelberg und Speyer auf einer kurzen Strecke zwischen Kirrlach und Wiesental bekannter und begehbar zu machen.

Vor einigen Jahren initiierte Lothar Weis die Aktion „Rauchfreie Spielplätze“. Er sammelte in seiner Freizeit Zigarettenkippen auf Spielplätzen in der Region. Durch sein Engagement erreichte er in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund und dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, dass auf den Spielplätzen Rauchverbotsschilder aufgestellt wurden.

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Unternehmer und Kommunalpolitiker aus Leidenschaft

Erhard Schmitteckert


Seit über 50 Jahren ist Erhard Schmitteckert Mitglied der CDU. Der damalige Kirrlacher CDU-Vorsitzende Willi Heger hatte ihn im Zuge der Kandidatensuche für die Gemeinderatswahl 1968 für die Christdemokraten geworben. Von 1994 bis 2010 war er Mitglied der CDU-Gemeinderatsfraktion, bevor er aus eigenem Wunsch ausschied. Von 2000 bis 2008 gehört er zudem der Vorstandschaft der CDU Waghäusel an.


Als größten politischen Erfolg sieht der Kirrlacher Unternehmer die Fusion der ehemals selbstständigen Gemeinden Kirrlach, Wiesental und Waghäusel zur Stadt Waghäusel. Für ihn war die Wahl von Robert Straub zum Bürgermeister nicht nur ein Erfolg der CDU, sondern dessen  Amtszeit auch ein Glücksfall für die Stadt in die viele erfolgreiche Projekte fielen. Trotz aller Schwierigkeiten war für Erhard Schmitteckert der Erwerb des Südzuckergeländes mit der Eremitage eines der Projekte die ihm als Stadtrat  Freude bereitet haben. Auch die Debatten um die Umgehungsstrasse für Kirrlach gehörte für ihn zu den herausragenden kommunalpolitischen Auseinandersetzungen seiner aktiven kommunalpolitischen Zeit. Erhard Schmitteckert  war immer Unternehmer und Kommunalpolitiker mit leidenschaftlichem Engagement. Stets verfolgte er „seine“ Themen und Projekte mit großer Beharrlichkeit. Dabei lagen dem Ingenieur stets Bauthemen, städtische Entwicklung und technische Fragestellungen besonders am Herzen. 


Auch mit nun 80 Jahren beteiligt er sich noch immer an aktuellen kommunalpolitischen Diskussionen und treibt und kümmert sich um eigene Projekte, die auch Auswirkungen auf die städtische Entwicklung haben können. Der aktuellen Vorstandschaft und Fraktion rät er, die Umsetzung von Beschlüsse hartnäckig zu verfolgen und durchzusetzen, dies gilt heute insbesondere für das Thema Weiches Wasser für Waghäusel.  Sein großes Ziel  ist noch : Erdwärme in Waghäusel und damit auf der rechten Rheinseite   zum Erfolg zu helfen.

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Unser Mitglied des Monats: Hugo Heiler

Hugo Heiler

Hugo Heiler

Überzeugter Christdemokrat ist seit 60 Jahren Unternehmer

In diesen Wochen feiert sein Gipsergeschäft das 60-jährige Betriebsjubiläum. Nicht ganz so lange, aber immerhin auch schon 55 Jahre ist Hugo Heiler Mitglied der CDU. Sein christliche Überzeugung und sein Engagement im wirtschaftlichen, wie im sozialen Bereich haben ihn früh zu den Christdemokraten geführt. Für aktive Politik fand Hugo Heiler nur wenig Zeit. Bereits mit 24 Jahren hatte er am 18. Juni 1958 sein Unternehmen gegründet, ganze vier Wochen nach der Meisterprüfung im Stuckateurhandwerk. In diesem Jahr hat er seinen diamantenen Meisterbrief erhalten.

Der Familienbetrieb beschäftigte anfänglich drei Mitarbeiter. Die Anzahl der Beschäftigte stieg schnell stetig an. Im Jubiliäumsjahr arbeiten in dem Unternehmen, das bereits seit einigen Jahren von Sohn Matthias Heiler geführt wird, etwa zwanzig Mitarbeiter und einen Meister. Der Handwerksbetrieb gibt auch jedes Jahr bis zu zwei Auszubildenen die Chance, sich im Gipser- und Stukkateurhandwerk ausbilden zu lassen.

Hugo Heiler begleitete die Politik stets konstruktiv-kritisch. Von seiner CDU erwartet er, dass Sie zwar das Gute bewahrt, sich aber auch stets an die Veränderungen der Zeit anpasst und sich modernisiert. Gleichzeitig solle die CDU auch im Gemeinderat zu ihren Überzeugungen stehen und bei Entscheidungen Flagge zeigen.

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