CDU Fraktion stellte Antrag auf „Notinsel“ im Jahr 2019

Stadtrat Jochen Müller

Nach einer Anregung der CDU Projektgruppe Mensch und Gesellschaft unter der Leitung von Nicole Anders und Stadtrat Jochen Müller stellte die CDU Fraktion im Jahr 2019 einen Antrag auf Beteiligung der Stadt Waghäusel am Projekt Notinsel, einem Netzwerk von Läden und Geschäften, bei denen Kinder bei Gefahr Zuflucht finden können. Da es schon zahlreiche Betriebe in Waghäusel gab, die diesem Netzwerk angehörten und ihre Zugehörigkeit mit einem Aufkleber am Eingang sichtbar machten, wäre es einfach gewesen, diese Gefahrenprävention für Kinder  wieder aufleben zu lassen. Aus der Mitte des Verwaltungsausschusses kam der Vorschlag, die Stadt solle sich nicht am Projekt Notinsel, sondern an einem vergleichbaren Projekt eines Anbieters aus Waghäusel anschließen. „Wir haben das als Antragsteller natürlich befürwortet,“ erinnert sich Initiator Jochen Müller. Bürgermeister Thomas Deuschle erklärte die Verzögerung mit einer Zurückstellung wegen der COVID 19-Pandemie und dem Wechsel in der dafür zuständigen Amtsleitung. „Dass nach zwei Jahren Coronapause“ und Personalwechsel das Thema erneut im Verwaltungsausschuss thematisiert wurde und nun mit dem heimischen Anbieter Gespräche geführt werden, erfolgt zwar spät, aber besser spät als nie,“ kommentiert CDU Fraktionsvorsitzender Uli Roß das Vorgehen der Stadtverwaltung. (ur)

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Die CDU ist die Kinderschutzpartei in Waghäusel

Uli Ross
Uli Roß

Der ursprünglich als Vorschlag der CDU Projektgruppe Mensch und Gesellschaft an die Gemeinderatsfraktion gerichtete Vorschlag, die Stadt möge sich am Projekt „Notinsel“ der Stiftung Hänsel und Gretel beteiligen, führt zur Verbesserung des Kinderschutzes in Waghäusel. Am 28. Juli 2019 stellte die CDU Fraktion einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat. „Während der Beratung im zuständigen Ausschuss wurde auch das durch Schulungsmaßnahmen weitergehende Projekt „Kinderschutzräume“ eines Wagäuseler Anbieters angesprochen. „Natürlich habe ich dem weitergehenden Vorschlag im Ausschuss zugestimmt, denn das Projekt „Kinderschutzräume“ bietet wie „Notinsel“  bedrohten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Schutz vor einer Bedrohung zu finden,“ erläuterte Fraktionsvorsitzender Uli Roß seine Kompromissbereitschaft. „Für die CDU Fraktion ist der Schutz von bedrohten Kindern und Jugendlichen wichtig, deshalb haben wir die Initiative im Gemeinderat ergriffen,“ begründet Roß den CDU Antrag, dem die Gemeinderäte in seiner Intention zugestimmt haben.

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Neues aus der Fraktion

Zu Beginn der jüngsten Sitzung der CDU Fraktion in Waghäusel waren die Sprecher der Projektgruppen „Mensch und Gesellschaft“ und „Stadtentwicklung“, Nicole Anders und Michael Hörner, zu Gast und berichteten über die Arbeit der mehr als dreißig interessierten, zumeist parteiungebundenen Teilnehmer: Die Vorschläge der Projektgruppe Stadtentwicklung wurden mit einem Antrag auf Bereitstellung von Mitteln zur Attraktivitätssteigerung des Parks Wiesental schon im Juni dieses Jahres für den Haushalt 2020 durch die CDU Fraktion adressiert. Einen Antrag auf Beteiligung der Stadt Waghäusel als Kooperationspartner der Stiftung „Hänsel und Gretel“ bezüglich des Projekts „Notinsel“ wurde von der CDU Fraktion nach der Fraktionssitzung gestellt.

Bei „Notinsel“ handelt es sich um Geschäfte in unserer Stadt, die Stadtverwaltung und die Stadtbibliothek, die durch ein Zeichen am Eingang signalisieren, dass sie als Zufluchtsort für Kinder genutzt werden können, wenn diese sich zum Beispiel auf dem Schulweg bedroht oder gar angegriffen fühlen,“ erläuterte Nicole Anders das Vorhaben. Mit der Begründung: „Die bereits an einigen Geschäften Waghäusels angebrachten Zeichen würden wieder ins Gedächtnis gerufen, das Projekt würde durch die Stadt als Kooperationspartner gefördert und durch Werbung bei den Gewerbevereinen Kirrlach und Wiesental, Verwaltung und Bibliothek flächendeckend verbreitet, um so das objektive und subjektive Sicherheitsempfinden der Waghäusler Kinder weiter zu verbessern,“ ergänzte Fraktionsvorsitzender Uli Roß den gestellten Antrag an den Gemeinderat der Stadt Waghäusel.

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