CDU Fraktion stellte Antrag auf „Notinsel“ im Jahr 2019

Stadtrat Jochen Müller

Nach einer Anregung der CDU Projektgruppe Mensch und Gesellschaft unter der Leitung von Nicole Anders und Stadtrat Jochen Müller stellte die CDU Fraktion im Jahr 2019 einen Antrag auf Beteiligung der Stadt Waghäusel am Projekt Notinsel, einem Netzwerk von Läden und Geschäften, bei denen Kinder bei Gefahr Zuflucht finden können. Da es schon zahlreiche Betriebe in Waghäusel gab, die diesem Netzwerk angehörten und ihre Zugehörigkeit mit einem Aufkleber am Eingang sichtbar machten, wäre es einfach gewesen, diese Gefahrenprävention für Kinder  wieder aufleben zu lassen. Aus der Mitte des Verwaltungsausschusses kam der Vorschlag, die Stadt solle sich nicht am Projekt Notinsel, sondern an einem vergleichbaren Projekt eines Anbieters aus Waghäusel anschließen. „Wir haben das als Antragsteller natürlich befürwortet,“ erinnert sich Initiator Jochen Müller. Bürgermeister Thomas Deuschle erklärte die Verzögerung mit einer Zurückstellung wegen der COVID 19-Pandemie und dem Wechsel in der dafür zuständigen Amtsleitung. „Dass nach zwei Jahren Coronapause“ und Personalwechsel das Thema erneut im Verwaltungsausschuss thematisiert wurde und nun mit dem heimischen Anbieter Gespräche geführt werden, erfolgt zwar spät, aber besser spät als nie,“ kommentiert CDU Fraktionsvorsitzender Uli Roß das Vorgehen der Stadtverwaltung. (ur)

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