Veranstaltung mit der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises

Mit einer gemeinsamen Veranstaltung des Gemeinderats der Stadt Waghäusel und der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe wurde ein weiterer Antrag der CDU Fraktion Waghäusel umgesetzt.

Bereits im Jahr 2018 während der Beratungen zum Haushalt 2019, also noch vor den deutschlandweiten Demonstrationen der Bewegung Fridays for Future forderte CDU Fraktionsvorsitzender Uli Roß eine Kooperation mit der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises, um Möglichkeiten auszuloten, wie Waghäusel unterstützend tätig werden kann, um die Klimaschutzziele der Europäischen Union und der Bundesregierung zu erreichen. Im Juni 2019 folgte ein schriftlicher Antrag der CDU Fraktion an den Gemeinderat, der nun in die Tat umgesetzt wurde:

Mitglieder aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und Gruppen waren aufgerufen, ihre Ideen in einem Workshop einzubringen, fast alle Parteien und Wählervereinigungen nahmen ihre Verantwortung wahr.

Für die CDU Fraktion waren es neben vielen weiteren Themen die Bereiche Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb der Stadt auf 30 km/h als Beitrag zum Umwelt- und zum Lärmschutz sowie die Errichtung einer zentralen Wasserenthärtungsanlage durch den Zweckverband Wasserversorgung Lußhardt als Beitrag zur Vermeidung der Umweltbelastung durch zahlreiche Hausanlagen bei gleichzeitiger Möglichkeit für die angeschlossenen Bürgerinnen und Bürger,  bares Geld zu sparen und zu wissen, damit die Umwelt zu schützen. Dabei könne die benötigte Energie durch intelligente Maßnahmen ökologisch auf dem eigenen Gelände erzeugt werden, erläuterte Stadträtin Ursel Scheurer, während die erhöhte Wasserentnahme nicht verloren gehe, sondern in den Wasserkreislauf zurück geführt werde. (ur)

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Bürgertreff im Mittelzellche

Am vergangenen Wochenende fand im Wiesentaler Wohngebiet ein Bürgertreff mit Bürgern aus dem Mittelzellche statt. Gesprächsthema zwischen den Anwohnern und den CDU-Stadträten – vertreten durch den Fraktionsvorsitzenden Uli Roß und dessen Stellvertreter Ernst Schuhmacher – war der Antrag eines Investors zur Änderung des „Bebauungsplans Ost“. Das Vorhaben hat die Errichtung eines ca. 300 Meter langen Gebäudes für ein Logistikunternehmen entlang der Karlsruher Straße und damit in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung zum Ziel.

Zahlreiche Anwohner des Mittelzellche schilderten ihre Sorge über die zu befürchtenden Auswirkungen eines solchen Bauwerks, wobei vor allem eine erhebliche Lärmentwicklung auf dem Firmengelände rund um die Uhr befürchtet wird. Zusätzliche negative Auswirkungen auf die ohnehin schon hohe Lärmbelastung der direkten Anwohner befürchtet man auch aus der Reflektion des Straßenlärms an der Fassade des voluminösen Baukörpers. Daneben sorgt man sich um ein zukünftig möglicherweise erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Karlsruher Straße.

Seitens der Gemeinderatsfraktion hat Uli Roß den derzeitigen Verfahrensstand und die weiteren Schritte im Gemeinderat erläutert. Mit den Bürgern werde man weiterhin einen engen Kontakt halten und deren Sorgen bei den anstehenden Entscheidungen berücksichtigen, so seine Zusage an die Versammelten.

Auch in der JL-Fraktion, die durch Stadtrat Jan Patrick Schuhmacher vertreten war, werden nach dessen Bekunden die Nöte der Anwohner bei den anstehenden Beratungen eine entsprechend hohe Gewichtung erfahren.

Ermöglicht hat den Bürgertreff CDU-Kassenprüfer Hans-Peter Hiltwein, der seine Garage und den Vorplatz zur Verfügung gestellt und den gut 2-stündigen Treff im Freien mit Glühwein angenehm erwärmt hat. Er stellte auch die Verbindung für ein vorausgegangenes Treffen der Fraktionsspitze mit Anwohnern her, das schließlich im Bürgertreff seine Fortsetzung fand.

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Mehr Lärmschutz für geplantes Logistikzentrum

CDU traf sich mit betroffenen Anwohnern

Die CDU Waghäusel hat sich mit Anwohnern des geplanten Logistikzentrums im Waghäuseler Stadtteil Wiesental getroffen und mit ihnen, deren Bedenken diskutiert.

Mit der Offenlage des Bebauungsplans Gewerbegebiet Ost war es vonseiten der Anwohner des Baugebiets Mittelzellche zu erheblichen Bedenken und Einwendungen gekommen. Daher informierte sich die Fraktionsspitze der CDU Gemeinderatsfraktion Waghäusel vor Ort bei Betroffenen über die aktuelle und die zu er-wartende Situation.

Fraktionsvorsitzender Uli Roß und stellvertretende CDU-Vorsitzende Ernst Schuhmacher erläuterten dabei den aktuellen Planungsstand. Sie stellten fest, dass mit der „Billigung des Entwurfs für die Offenlage“ ein unabdingbarer Schritt zur Beteiligung der Öffentlichkeit, insbesondere der betroffenen Anwohner und Behörden gegangen worden sei. Jetzt kann und soll über das Vorhaben diskutiert werden.

Bedenken haben die Anwohner im Mittelzellche im Hinblick auf Lärmemmission und gesteiger-tes Verkehrsaufkommen durch weitere LKW und deren Be- und Entladung in den Nachtstunden. „Dass diese Befürchtungen eintreten, bereitet uns am meisten Sorgen“, so die Sprecher der Anwohner Hans-Peter Hiltwein und Bernd Metzger.

Schon jetzt sei die Lärmbelastung durch den Verkehr auf der Hambrückener Landstraße und besonders der Karlsruher Straße so unerträglich, dass ein Aufenthalt im Garten trotz be-stehendem Lärmschutz nicht möglich sei, so eine Anwohnerin. Hiltwein und Metzger ergänzten, dass das geplante Logistikgebäude nicht als „Lärmriegel“ fungieren könne, da der Andienungsbereich des Gebäudes zum Baugebiet Mittelzellche hin offen sei und keinen Schutz darstelle.

Ernst Schuhmacher und Uli Roß sagten zu, die berechtigten Bedenken in der CDU-Fraktion noch einmal zu diskutieren und im Gemeinderat insbesondere weitere Lärmschutzmaßnahmen zu fordern. Inwiefern die geplante Änderung des Bebauungsplans Gewerbegebiet Ost zu verhindern sei, wird ebenfalls Bestandteil künfti-ger Diskussionen im Gemeinderat sein.

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