CDU Waghäusel hat wieder Wild grillt

Trotz Gewitter kamen viele Bürger zum CDU-Grillfest

Die Politik stand weniger im Vordergrund als sonst bei der CDU Waghäusel. Gefragt waren beim Grillfest des Stadtverbandes unter dem Motto „Wild gegrillt“ vor allem die kulinarischen Wildspezialitäten und interessante Begegnungen und Gespräche. Gemeinsam mit der Jungen Union und der Frauenunion hatten die Christdemokraten ihre Mitglieder zu Forsthütte im Wald zwischen den Stadteilen Kirrlach und Wiesental eingeladen.

Die Stadtverbandsvorsitzende Ursel Scheurer und Hauptorganisator Ernst Schuhmacher konnten sich wieder über einen tollen Zuspruch freuen. Trotz Regen und Gewitter folgten über 50 Besucher der Einladung. Darunter waren einige Stadträte der CDU und der Jungen Liste, der Fraktionsvorsitzende der CDU Uli Ross sowie auch Mitglieder aus den CDU-Projektgruppen.

„Es ist schön, dass wir viele Stammgäste haben, die jedes Jahr dabei sind, aber auch immer wieder neue Wild-Freunde den Weg zu uns finden“, freut sich Ursel Scheurer über den Zuspruch. Viele Gäste nutzen die Gelegenheit, sich über die aktuelle kommunalpolitischen Geschehnisse in der Gemeinde auszutauschen. Hier stand vor allem die neue Planung für das Eremitage-Geländes im Mittelpunkt.

Besonders begehrt waren bei den Grillfans die Rehsteaks, Wildschweinbratwürste und Hacksteaks, die  Florian Säubert, als Ersatz für seinen an der Hand verletzten Vater Hans, am Grill ganz frisch zubereitete. Die Gäste der CDU waren begeistert und genossen dazu die leckeren Salate und ein kühles Bier vom Fass.

 

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Stellungnahme des CDU Fraktionsvorsitzenden Uli Roß

Stellungnahme des CDU Fraktionsvorsitzenden Uli Roß zum Tagesordnungspunkt Aufstellung eines Bebauungsplans zur Errichtung eines Jugendsportparks bei der Tennishalle in Wiesental:

„Die CDU Fraktion unterstützt die Errichtung eines Jugendsportparks in Waghäusel, auch wenn wir uns einen Mehrgenerationenpark gewünscht hätten. Aber ein solcher war mit den Beteiligten leider nicht realisierbar. Die CDU Fraktion steht weiterhin, wie bereits während der Haushaltsberatung im Dezember 2017 zu einem Finanzierungsvolumen für den Jugendsportpark von 300.000,00 Euro, auch wenn bei erster Besprechung im Gemeinderat von 50.000,00 Euro gesprochen wurde. Die CDU Fraktion unterstützt den Jugendsportpark deswegen, weil Jugendliche und junge Erwachsene sich für den Jugendsportpark engagieren, Interesse und Einsatz dafür beweisen. Aber ich bitte um Verständnis,“ so Uli Roß weiter, „dass wir dem Standort Tennishalle nicht zustimmen werden, weil er der objektiv schlechtere Standort ist!“
Dann argumentierte Uli Roß: „Ein Jugendsportpark vor der Wagbachhalle zwischen den Vereinsanlagen von FV und TSV und neben dem WaWiKi hat Synergieeffekte, die kein anderer Standort bieten kann: Die Nutzerinnen und Nutzer des Jugendsportparks können die vorhandenen WC Anlagen nutzen, sie können etwas zu trinken bekommen, sie haben Ansprechpartner bei kleineren Verletzungen durch Stürze und sie befinden sich in einem Bereich, der in den Abendstunden mehr frequentiert und nicht abgeschieden ist. Dass auch die objektiv gefährliche Querung der Landstraße beim fehlenden Übergang am alten Forsthaus damit unnötig wird, fördert die Sicherheit im Straßenverkehr.“

 

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Baumaßnahmen und Verkehrssituationen begutachtet

CDU startete „Tour de Städtle“ dieses Jahr im Stadtteil Kirrlach

Aktuelle Baumaßnahmen und Verkehrssituationen standen im Mittelpunkt des Interesses der diesjährigen Fahrradexkursion „Tour de Städtle“ des CDU-Stadtverbandes Waghäusel. Organisiert hatte die Fahrradexkursion Claudia Schmaus mit Ihrer Projektgruppe „Stadtentwicklung“ im Rahmen der CDU Bürgerwerkstatt

Zahlreiche Mitglieder, Stadträte und interessierte Bürger konnten die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer und der Fraktionsvorsitzende Uli Ross zu der Informationstour begrüßen. Sie starteten dieses Jahr in Kirrlach bei schönstem Frühlingswetter und waren dann fast vier Stunden in allen drei Stadtteilen unterwegs.

Wie bereits in der Vergangenheit wurden die städtebaulich und verkehrstechnisch interessante Stellen in ganz Waghäusel angefahren. Aktuelle Informationen dazu gaben jeweils die mitradelnden Stadträte der CDU.

Intensiv debattiert wurde in Kirrlach zunächst über die Unterbrechung des 30-Kilometer-Bereichs zwischen der Goetheschule auf der Rheinstraße und dem Kindergarten St. Bernhard in der Schlossstraße. Hier wird angestrebt den Autoverkehr zu erfassen um herauszufinden, wie oft auf dem kurzen Stück von Autofahrern nochmals beschleunigt wird. Auch die Radwegesituation beim REWE-Parkplatz wurde in Augenschein genommen um im Rahmen des Radwegekonzepts Vorschläge machen zu können.

Baumaßnahme in Kirrlach ist umstritten

Unterschiedliche Auffassungen gab es zur Bebauung des Raiffeisenplatzes. Die Urteile lagen zwischen „Schandfleck“ und „zum Volksbankgebäude passen“. Einig waren sich die Teilnehmer allerdings darin, dass die geänderte Nutzung des neuen Gebäudes nicht gewollt sei und sich der Gemeinderat fragen müsse, ob er die Vergabe an den Investor nicht unter falschen Voraussetzungen vorgenommen hatte.

Ein besonderes Ärgernis konnten die Teilnehmer der Radtour in der Industriestraße in Augenschein nehmen. Dort parken immer wieder große Lkw entlang der Straße und die Fahrer lassen nach der Übernachtung in ihrem Fahrzeug auch unschöne Hinterlassenschaften zurück, sehr zum Leidwesen der angrenzenden Gewerbebetriebe. In einem Gespräch mit dem Ordnungsamt sollen Lösungsmöglichkeiten gefunden werden.

Unsichere Verkehrssituationen

Im Stadtteil Wiesental standen bei der „Tour de Städtle“ ebenfalls Verkehrsthemen auf dem Programm. Beispielsweise der gefährliche Übergang vom Försterhaus auf den Radweg zwischen Kirrlach und Wiesental. Hier soll nach dem Willen von SPD und FWV der Jugensportpark entstehen. An der Kapelle an der Ortseinfahrt nach Wiesental erläuterten die Stadträte die Lärmsituation und die zukünftige Verkehrsführung im Zusammenhang des neu entstehenden Verkehrskreisels, der schwerpunktmäßig in Richtung Globus entsteht. Erneut Thema war in Wiesental die Parksituation vor der Bolandenschule I.  Hier kann nach Auffassung der CDU Abhilfe geschaffen werden, in dem der Parkplatz besser anfahrbar gestaltet und ein zeitweise Parkverbot geprüft wird.

Den Abschluss der „Tour de Städle“ bildete der Stadtteil Waghäusel. Die Tourteilnehmer begutachteten das Gelände der Realschule, wo für diese und die Gemeinschaftsschule ein Erweiterungsbau geplant wird. Mit einem gemeinsamen Abendessen im Stadtbräu und einem intensiven Gedankenaustausch endet der Fahrradausflug mit vielen neuen Eindrücken und Ideen für die Gestaltung der Stadt.

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