Bürgerwerkstatt in Berlin vorgestellt

Treffen der Mitgliederbeauftragten
Treffen der Mitgliederbeauftragten

Wie können wir mit einer klaren und starken Sprache Menschen für uns gewinnen? Welche Herausforderungen erwarten uns im Vorfeld der Wahlen in 2019? Wie sieht der Weg zu unseren Grundsatzprogramm aus?

Solche Fragen standen im Mittelpunkt des Treffens der Mitgliederbeauftragten der CDU, die sich aus ganz Deutschland in der CDU-Zentrale, dem Konrad-Adenauer-Haus in Berlin, trafen.

Als Vertreterin der Mitgliederbeauftragten der CDU Karlsruhe-Land Nicole La Croix und in ihrer Funktion als Mitgliederbeauftragte des Stadtverbandes Waghäusel nahm auch die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer an der Konferenz teil. Dort stellte sie die kommunalpolitische Arbeit der Waghäuseler CDU und der Bürgerwerkstatt mit ihren Projektgruppen vor. An den beiden Tagen war auch ein intensiver Austausch mit der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer und ihrem Generalsekretär Paul Zimiak möglich. Beide informierte sie über die beispielgebende Projektgruppenarbeit in Waghäusel .

„Es war ein sehr interessanter Austausch. Die Konferenz der ehrenamtlichen Mitgliederbeauftragten bot viele inspirierende Ideen für uns Mitgliederbeauftragte, aber auch für die Profis aus der CDU-Bundesgeschäftsstelle“, erklärte Ursel Scheurer.

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Für die Kommunalwahlen schon jetzt gut aufgestellt

CDU Waghäusel mit bewährter Vorstandschaft

Die CDU Waghäusel geht mit einer erweiterten Vorstandschaft ins Wahljahr 2019. Das ergaben die Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung des Stadtverbandes.

In ihrem Rechenschaftsbericht erläuterte die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer die zahlreichen Aktivitäten des Stadtverbandes. Dazu gehörten vor allem regelmäßige Informationsveranstaltungen, Vor-Ort-Termine und Firmenbesuche. Zahlreiche kommunalpolitische Initiativen haben die drei Projektgruppen gestartet, die allen interessierten Mitbürgern offenstehen. Dieses Angebot wurde in den letzten beiden Jahren intensiv genutzt. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Bürgerinitiativen wurde gepflegt. Vor allem die Informationsveranstaltungen zu Infrastrukturthemen wie Wasserenthärtung oder Breitbandausbau stießen auf großes Interesse.

Neben zahlreichen Stadt- und Kreisräten, sowie den Vorsitzenden der Jungen Union und der Frauenunion konnte die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer auch Bürgermeister Thomas Deuschle begrüßen. Er nutzte sein Grußwort, nach einem Lob des Engagements der Christdemokraten für die Stadt, zu einem ausführlichen Bericht über den Stand des Breitbandausbaus in Waghäusel.

Viel Engagement hat der CDU-Vorstands in seiner Amtszeit in die Pflege der Gemeinschaft innerhalb der Union gesteckt, ganz nach dem Motto kontrovers inhaltlich diskutieren und gemeinsam feiern“. „Politik soll unseren Mitgliedern auch Spaß machen. Wir arbeiten in einem sehr engagierten Team für unsere Stadt. Das funktioniert bei bester Zusammenarbeit zwischen Stadtverband, Fraktion und den Vereinigungen Junge Union und Frauenunion und Türen, die immer jedem offen stehen, der mit uns sprechen oder bei uns mitmachen will“, so die Vorsitzende.

Für die bevorstehenden Kommunalwahlen sieht die Vorsitzende ihren Verband schon jetzt gut aufgestellt. Bei der Kandidatenauswahl komme man gut voran und werde den Bürgern eine ganze Reihe sehr engagierter Bürger als Vertreter für den Gemeinderat anbieten können.

Ausdruck der guten Stimmung in der CDU Waghäusel war auch die Tatsache, dass alle Vorstandsmitglieder wieder für das neue Gremium zur Verfügung standen. Die Neuwahlen unter Leitung von Bürgermeister Thomas Deuschle ergaben daher lediglich eine Ergänzung der Vorstandschaft mit den neuen Beisitzern Jörg Knebel und Michael Hörner. Hörner ist auch seit einiger Zeit in der Projektgruppe „Stadtentwicklung“ aktiv.

Die anwesenden Mitglieder wählten Ursel Scheurer erneut zur Stadtverbandsvorsitzenden. Ihr stehen weiterhin Ernst Schuhmacher, Nicole Anders und Heiko Mail als Stellvertreter zur Verfügung. Schatzmeisterin bleibt wurde Nicole Heißler und Schriftführerin Sabine Mayer. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Pressesprecher Jürgen Scheurer und der Internetbeauftragte Jochen Müller. Zur Stärkung der Kampagnenfähigkeit des Verbandes wurde Jörg Marshall als neuer Social Media Beauftragter bestellt. Als Beisitzer wurden Linda Hauck, Andre´ Jackwerth, Jimmy Jüttner, Paul Marx, Martina Breyer, Marvin Machauer, und Elena Raqi wiedergewählt.

Fraktionsvorsitzender Uli Ross berichtete über die Initiativen und Erfolge der CDU-Gemeinderatsfraktion. Einige der Anträge der CDU stammten auch aus Anregungen der überparteilichen Projektgruppen. Beispielsweise ging die Aufstellung von „Intelligenten Lichtmasten“ in den drei Stadtteilen auf einen Antrag der CDU zurück und die Diskussion über eine zentrale Wasserenthärtung wurde durch die CDU Fraktion angestoßen.

„Das Thema Flüchtlinge ist durch den massiven Rückgang der Neuankömmlinge kaum noch ein Thema. Die Stadt kommt damit, wie der Landkreis auch, gut zurecht“, erklärte Uli Ross. Vor allem gebe es genügend andere kommunalpolitische Themen, um die sich die CDU kümmere, zu denen Parteien wie die AfD aber eher wenig zu sagen hätten, so Ross, im Hinblick auf die Kommunalwahlen.

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Konstruktive Diskussion über Bankautomaten

CDU Waghäusel sprach mit Bankvorständen

Volksbank im Stadtteil Waghäusel

Volksbank im Stadtteil Waghäusel

Der CDU Stadtverband Waghäusel hat mit dem Vorstand der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt ausführlich die Schließung des Geldautomaten im Stadtteil Waghäusel diskutiert. Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Ursel Scheurer und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ernst Schuhmacher trafen sich auf Einladung der Volksbank zu einem persönlichen Gespräch mit den Bankvorständen Rüdiger Kümmerlin und Andreas Hoffmann.

„Wir sehen die Sorgen und Nöte unserer Bürgerinnen und Bürger und haben nach Alternativen gesucht, wie man die Bargeldversorgung in unserem kleinsten Stadtteil auch in Zukunft gewährleisten könnte“, erklärte die CDU-Vorsitzende Ursel Scheurer.

Bereits im Oktober hatte die CDU daher die Kreditinstitute der Region angeschrieben und in dem Schreiben Lösungsvorschläge beschrieben, die zum Teil auch auf eine Zusammenarbeit der Banken setzen.

Rüdiger Kümmerlin und Andreas Hoffmann erläuterten die wirtschaftliche Situation der Volksbank, die wie andere Banken auch nicht um eine Reduzierung des Leistungsangebots herumkomme, wenn dieses nicht mehr wirtschaftlich sei.

„Wir können die Gründe nachvollziehen, die zur Schließung weniger frequentierter Bankfilialen und Geldautomaten führen. Der zunehmende Kostendruck und die zurückgehenden Margen machen dies sicher in dem einen oder anderen Fall erforderlich“, so die CDU-Vorsitzende im Gespräch. Es gebe jedoch verschiedene Möglichkeiten den Waghäuseler Kunden auch in Zukunft einen Zugang zu Bargeld vor Ort zu ermöglichen.

Zunächst könne durch die gezielte Suche nach neuen Standorten bestehende Geldautomaten an stärker frequentierte Stellen verlagert werden. Im Stadtteil Waghäusel würden sich dafür beispielsweise das städtische Schwimmbad, das Rathaus, die Bibliothek oder das Ärztehaus anbieten. „Für eine Standortsuche hat die Stadt Waghäusel bereits ihre Unterstützung zugesagt“, erklärte Ernst Schuhmacher.

Es gibt Beispiele von kleineren Gemeinden, in denen im Dorfladen von der Bank POS-Terminals installiert wurden. Durch diese Terminals können Kunden Geld von ihrem Konto abheben, das direkt bei Einzelhändlern ausbezahlt wird. Vielleicht würde sich die Bäckerei im Stadtteil Waghäusel dafür eignen.

Mobiler Geldautomat eine Möglichkeit?

Eine weitere Möglichkeit sei ein mobiler Geldautomat, ein sogenannter Zaster-Laster, der das Bargeld dorthin bringt, wo es benötigt wird. Das könnten mehrere Gemeinden sein, in denen sich Bankfilialen oder fest installierte Geldautomaten nicht mehr rentabel bewirtschaften lassen. Der Zaster-Laster kann aber auch bei großen Veranstaltungen, Konzerten oder auf Straßenfesten eingesetzt werden. Ähnliche Vorteile biete der Cash-Container, eine Box auf Rädern, die mit Hilfe einer Anhängerkupplung einfach transportiert werden kann.

„Durch die Kooperation aller in unserer Region vertretenen Volksbanken und Sparkassen könnten die Aufgaben und Kosten für die Unterhaltung eines Geldautomaten – ob fest installiert oder mobil – auf mehrere Schultern verteilt werden“, so der Vorschlag von Ursel Scheurer. Die Kostenbelastung für das einzelne Kreditinstitut würde sich minimieren und die Zufriedenheit der Kundschaft wäre für alle gesichert.

Volksbank spricht mit anderen Kreditinstituten

Die beiden Vorstände der Volksbank lobten das konstruktive Gespräch und die angesprochenen Lösungsansätze. Sie werden nun als nächsten Schritt das Gespräch mit anderen Kreditinstituten suchen um die gemeinsamen Möglichkeiten zu besprechen. Über den Verlauf dieser Gespräche werden die Bankvorstände die CDU Waghäusel auf dem Laufenden halten.

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