Über Jürgen Scheurer

Pressesprecher

Waghäusel auf dem Weg zur digitalen Stadt?

Auf dem Weg zur digitalen Stadt?

Bürgermeister Thomas Deuschle und Ministerialdirigent Eberhard Wurster

CDU Waghäusel informierte über Breitbandausbau und digitale kommunale Dienstleistungen

Der Breitbandausbau in Baden-Württemberg und in Waghäusel kommt voran, wenn auch nicht in der Qualität und Geschwindigkeit, wie von vielen Bürgern gewünscht. Echte Online-Services von Land und Kommune stehen noch am Anfang, sollen aber rasch ausgebaut werden. So kann man das Ergebnis der Informationsveranstaltung „Auf dem Weg zu digitalen Stadt. Breitbandausbau. Digitalisierung. Dienstleistungen“, zu der die AG Waghäusel Digital der CDU-Projektgruppe Wirtschaft eingeladen hatte, zusammenfassen.

In den gut besetzten Wintergarten der SSV-Gaststätte „Zum Stadtbräu“ hatte Arbeitsgruppenvorsitzender Jürgen Scheurer als Hauptreferenten den Ministerialdirigenten Eberhard Wurster, Abteilungsleiter für IT, eGovernment und Verwaltungsmodernisierung im Innenministerium Baden-Württemberg, eingeladen. Er informierte umfassend und kompetent über die Digitalisierungsstrategie des Landes sowie Möglichkeiten und Stand der Breitbandförderung.

„Das Land Baden-Württemberg stellt bis 2019 rund eine Milliarde Euro an Fördermitteln für schnelles Internet im Ländle bereit“, berichtete Eberhard Wurster. Dazu merkte er auch an, dass die Mittel bisher bei weitem nicht abgerufen wurden.

Der Spitzenbeamte aus Stuttgart gab einen Überblick über die Serviceleistungen für die Kommunen und ihre Bürger, die das Land über ein zentrales Serviceportal zur Verfügung stellen wird. Mit einem persönlichen Login kann jeder Bürger bereits erste Formulare aus dem Netz laden oder direkt online ausfüllen.

„Zahlreiche Verwaltungsprozesse werden auch daraufhin überprüft, ob weiter eine persönliche Unterschrift notwendig ist oder die digitale Übermittlung über einen gesicherten Zugang einfach online erledigt werden kann“, erläuterte Wurster seinem interessierten Publikum.

An das System des Landes ist die Große Kreisstadt Waghäusel bereits angeschlossen. Bisher können aber erst einige Formulare auf den heimischen Computer heruntergeladen werden.

Waghäusels Bürgermeister Thomas Deuschle erläuterte den aktuellen Stand und die geplante Erweiterung von Services mit fortschreitendem Ausbau der Angebote von Bund und Land. Er gab einen aktuellen Überblick über den Breitbandausbau im Landkreis und in der Stadt Waghäusel, sowie die von der Stadt angebotenen digitalen Services. Gerade erst wurden die ersten Glasfaserausbaugebiete im Stadtteil Kirrlach in Betrieb genommen. Weitere Gebiete folgen entsprechend des Masterplans der Stadt. Ein Verzicht auf den Ausbau in Gebieten, in denen private Anbieter jetzt doch selbst ausbauen wollen oder die Aufnahme von weiteren Gewerbegebieten werde geprüft, so Thomas Deuschle.

Die ersten drei multifunktionalen Ladesäulen mit W-LAN-Hotspots und Notruffunktion, die auf Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion auf dem Parkplatz gegenüber dem Raiffeisenplatz in Kirrlach, am Wiesentaler Park und bei der Eremitage in Waghäusel aufgestellt wurden, sind seit wenigen Tagen ebenfalls in Betrieb. Der Ausbau soll im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Stadt fortgeführt werden. Kritisch äußerte sich Thomas Deuschle vor allem auch zu großen privaten Telekommunikationsanbietern, die sich die letzten Jahre einem Breitbandausbau verweigert hätten und jetzt mit teilweise fragwürdigem Gebaren an die Bürger herantreten würden.

Arbeitsgruppenvorsitzender Jürgen Scheurer machte deutlich, dass die CDU in Breitbandausbau und Digitalisierung einen wichtigen Standort- und Wirtschaftsfaktor für Waghäusel sehe. Daher gelte es alle Möglichkeiten so weit wie möglich auszunutzen.

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Unser Mitglied des Monats: Hugo Heiler

Hugo Heiler

Hugo Heiler

Überzeugter Christdemokrat ist seit 60 Jahren Unternehmer

In diesen Wochen feiert sein Gipsergeschäft das 60-jährige Betriebsjubiläum. Nicht ganz so lange, aber immerhin auch schon 55 Jahre ist Hugo Heiler Mitglied der CDU. Sein christliche Überzeugung und sein Engagement im wirtschaftlichen, wie im sozialen Bereich haben ihn früh zu den Christdemokraten geführt. Für aktive Politik fand Hugo Heiler nur wenig Zeit. Bereits mit 24 Jahren hatte er am 18. Juni 1958 sein Unternehmen gegründet, ganze vier Wochen nach der Meisterprüfung im Stuckateurhandwerk. In diesem Jahr hat er seinen diamantenen Meisterbrief erhalten.

Der Familienbetrieb beschäftigte anfänglich drei Mitarbeiter. Die Anzahl der Beschäftigte stieg schnell stetig an. Im Jubiliäumsjahr arbeiten in dem Unternehmen, das bereits seit einigen Jahren von Sohn Matthias Heiler geführt wird, etwa zwanzig Mitarbeiter und einen Meister. Der Handwerksbetrieb gibt auch jedes Jahr bis zu zwei Auszubildenen die Chance, sich im Gipser- und Stukkateurhandwerk ausbilden zu lassen.

Hugo Heiler begleitete die Politik stets konstruktiv-kritisch. Von seiner CDU erwartet er, dass Sie zwar das Gute bewahrt, sich aber auch stets an die Veränderungen der Zeit anpasst und sich modernisiert. Gleichzeitig solle die CDU auch im Gemeinderat zu ihren Überzeugungen stehen und bei Entscheidungen Flagge zeigen.

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Aktion „Spielplatztester gesucht!“ war ein voller Erfolg

Die jungen Spielplatztester

Die jungen Spielplatztester

Die Aktion „Spielplatztester gesucht!“ der Projektgruppe „Mensch & Gesellschaft“ war ein voller Erfolg. Zahlreiche Kinder kamen mit ihren Eltern trotz hochsommerlicher Temperaturen um bei der Aktion „Spielplatztester gesucht!“ mitzumachen. Es wurden im Stadtteil Kirrlach mehrere Spielplätze angefahren und von den Kindern bespielt. Anschließend bewerteten die Kinder die Spielplätze und die vorhandenen Spielgeräte anhand ihrer Eindrücke. Dabei sagten sie deutlich was ihnen gefiel und was ihnen nicht so zusagte. Auch die Eltern gaben ihre Eindrücke offen wieder.

Flugzeug bei der Schillerschule ist beliebtestes Spielgerät

Bei der Aktion „Spielplatztester gesucht“ der Projektgruppe „Mensch und Gesellschaft“  wurde von den Kindern überraschenderweise eines der ältesten Spielgeräte der Stadt, das Flugzeug auf dem Spielplatz an der Schillerschule, zum beliebtesten Spielgerät auf allen Spielplätzen erklärt. Insgesamt wünschen sich die Kinder überwiegend modernere Geräte wie Bodentrampoline (das meistgewünschteste Spielgerät) oder größere Klettergerüste mit Röhrenrutschen. Bei den Kindern stehen aber auch schönere Sandkästen mit Wasser und Matsch sowie Schaukeln für jedes Alter hoch im Kurs. Gerade die größeren Kinder waren von den vorhandenen Spielgeräten eher schnell gelangweilt.

Den Eltern fehlten bei der Testtour von Spielplatz zu Spielplatz vor allem Sitzmöglichkeiten mit Tischen und Schatten. Leider wurden bei der Begutachtung auch einige Stellen mit Verletzungspotential festgestellt.

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