Neues aus der Fraktion

Zu Beginn der jüngsten Sitzung der CDU Fraktion in Waghäusel waren die Sprecher der Projektgruppen „Mensch und Gesellschaft“ und „Stadtentwicklung“, Nicole Anders und Michael Hörner, zu Gast und berichteten über die Arbeit der mehr als dreißig interessierten, zumeist parteiungebundenen Teilnehmer: Die Vorschläge der Projektgruppe Stadtentwicklung wurden mit einem Antrag auf Bereitstellung von Mitteln zur Attraktivitätssteigerung des Parks Wiesental schon im Juni dieses Jahres für den Haushalt 2020 durch die CDU Fraktion adressiert. Einen Antrag auf Beteiligung der Stadt Waghäusel als Kooperationspartner der Stiftung „Hänsel und Gretel“ bezüglich des Projekts „Notinsel“ wurde von der CDU Fraktion nach der Fraktionssitzung gestellt.

Bei „Notinsel“ handelt es sich um Geschäfte in unserer Stadt, die Stadtverwaltung und die Stadtbibliothek, die durch ein Zeichen am Eingang signalisieren, dass sie als Zufluchtsort für Kinder genutzt werden können, wenn diese sich zum Beispiel auf dem Schulweg bedroht oder gar angegriffen fühlen,“ erläuterte Nicole Anders das Vorhaben. Mit der Begründung: „Die bereits an einigen Geschäften Waghäusels angebrachten Zeichen würden wieder ins Gedächtnis gerufen, das Projekt würde durch die Stadt als Kooperationspartner gefördert und durch Werbung bei den Gewerbevereinen Kirrlach und Wiesental, Verwaltung und Bibliothek flächendeckend verbreitet, um so das objektive und subjektive Sicherheitsempfinden der Waghäusler Kinder weiter zu verbessern,“ ergänzte Fraktionsvorsitzender Uli Roß den gestellten Antrag an den Gemeinderat der Stadt Waghäusel.

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Beschilderungen am neuen Kreisel

Als unglücklich bezeichneten Fraktions- und Vorstandsmitglieder der CDU Waghäusel die Beschilderungen mit Richtungsangaben beim neuen Kreisel an der Kapelle im Stadtteil Wiesental während eines Grillfestes für Helfer, Mitglieder und Freunde der CDU.

Zwar mag es formal richtig sein, dass kein Hinweis auf den Stadtteil Wiesental bei den Kreiselausfahrten erfolgt, denn man befindet sich schließlich in Wiesental, wie die Ortseingangsschilder  aus allen Richtungen kundtun. Eine Richtungsangabe „Ortsmitte Wiesental“ wäre aber mehr als angebracht, „denn erstens hat Wiesental mehr zu bieten als ein Einkaufszentrum, einen grünen Park und zahlreiche Einzelhändler in der Ortsmitte nämlich, und zweitens wird sich ein Ortsunkundiger beim Befahren des Kreisels verzweifelt fragen, wo er abfahren muss, wenn er Geschäfte, Vereine oder Bürger in diesem Stadtteil besuchen will,“ ist sich Fraktionsvorsitzender Uli Roß sicher.

„Der Zielverkehr muss schnell und ohne Umwege an sein Ziel wie z. B. ein Geschäft in Wiesental gelangen können,“ bestätigen die Vorstandsmitglieder Jörg Knebel und Sabine Mayer, „während der reine Durchgangsverkehr um das Wohngebiet herum geleitet werden muss.“ Die Richtungsbeschilderung „Waghäusel“ ist deshalb falsch angebracht. „Stattdessen müsste hier die „Ortsmitte Wiesental“ beschildert sein, während der Autoverkehr nach Waghäusel in Richtung Kirrlach auf die L556 und weiter auf die L 555 geführt werden muss, um die Wohngebiete Wiesentals zu umfahren, sind sich die Organisatoren des Grillfestes, Stadtrat Ernst Schuhmacher und Rolf Mayer einig. „Diese Strecke ist zudem mit einer Länge von ca. 4,5 km vom Kreisel an der Kapelle bis zur Einmündung der Haslacher Straße in die L 555 etwa ein Kilometer kürzer, als die Strecke durch Wiesental über Karlsruher und Mannheimer Straße,“ erinnert Uli Roß an die Schonung der Umwelt durch die kürzere Fahrstrecke. (ur)

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Wahl zum Oberbürgermeisterstellvertreter

Die CDU Fraktion gratuliert Heiko Mail zur Wahl zum zweiten Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Es ist landauf, landab (auch bei der ehrenamtlichen Stellvertretung des Landrats im Landkreis Karlsruhe) üblich, dass der größten Fraktion im Gremium, in Waghäusel also der CDU, der erste Stellvertreter zugestanden wird. Die Mehrheit des Gemeinderats von Waghäusel sieht das jedoch anders.

Heiko Mail punktet durch seine Erfahrung als Fraktionsvorsitzender der Jungen Liste und kann getrost zu den jüngeren Bürgervertretern in Waghäusel gezählt werden. Mit diesem Ehrenamt folgt Heiko Mail auf die erfolgreichsten und beliebtesten ehrenamtlichen Gemeinderäte der CDU Waghäusel: Erster langjähriger und ehrenamtlicher Stellvertreter von Bürgermeister Robert Straub nach der Stadterhebung war Vinzenz Trunk, der unter anderem seine profunde Erfahrung in Bauangelegenheiten einbringen konnte. Von Seiten der CDU folgte ihm 1994 der langjährige erste Stellvertreter des Bürgermeisters und später Oberbürgermeisters Uli Roß. Dieser wurde bei den Gemeinderatswahlen 1999, 2004, 2009 und 2019 auch als Anerkennung für sein Engagement „Stimmenkönig“. Nach Roß nominierte die CDU Manfred Klein als ehrenamtlichen Stellvertreter, der bei der Gemeinderatswahl 2014 die meisten Stimmen aller Gemeinderatskandidaten auf sich vereinen konnte.


Die CDU Fraktion wünscht dem neuen Stellvertreter des OB Heiko Mail viel Erfolg, ein „glückliches Händchen“ und Gottes Segen für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt.

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