Waghäusel bemüht sich ernsthaft um Klimaverträglichkeit in kommunalen Aufgabenfeldern

Bereits mit einem Antrag vom 30.06.2019 forderte die CDU Fraktion den Einstieg in eine nachhaltig das Klima schützende Kommunalpolitik: „Der Gemeinderat möge die Verwaltung beauftragen, Möglichkeiten einer Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) und der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises aufzubereiten und mit gegebenenfalls anfallenden Kosten zu versehen,“ lautete der damalige Antrag.

Die daraufhin eingeleiteten Aktivitäten führten immerhin zur Diskussion in einer durch die Stadtveranstalteten „Klimaschutzwerkstatt nach Vorbild des Landkreises Karlsruhe. Konkrete Maßnahmen aus dieser Veranstaltung blieben aus. 

Im CDU Antrag hieß es weiter: „Das Projekt „Zeozweifrei“ der Energieagentur des Landkreises Karlsruhe zeigt Möglichkeiten auf, wie eine Kommune erfolgreich eine Vorbildfunktion für den Umweltschutz übernehmen kann,“ ergänzte Fraktionsvorsitzender Uli Roß den Antrag der CDU Fraktion. Nun, nach dreijähriger Pause wird das Anliegen der CDU von Oberbürgermeister Thomas Deuschle unter neuen Vorzeichen aufgegriffen und im Umwelt- und Verkehrsausschuss beraten. Dabei geht es um eine Weiterentwicklung des Projekts Zeozweifrei mit Namen ZeoS4, einem Carsharing Projekt der WFG. 

CDU Stadtrat Jürgen Schlindwein, Mitglied im zuständigen Umwelt- und Verkehrsausschuss begrüßt die Initiative des Oberbürgermeisters: „Natürlich unterstützen wir das Projekt der WFG und stimmen einer Beteiligung durch die Stadt Waghäusel zu. Die Bürgerinnen und Bürger und die Umwelt können mit der Beteiligung an ZeoS4 nur gewinnen.“ (ur)

https:/cdu-waghaeusel.de/

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